Zollkontrollen beim Kölner Karneval zeigen Hinweise auf Sozialleistungsbetrug und Schwarzarbeit.
Beim Kölner Karneval hat das Hauptzollamt Köln Sicherheitspersonal einer gezielten Kontrolle unterzogen. Dabei gaben viele Sicherheitskräfte an, dass es ihr erster Arbeitstag sei. Bei 60 überprüften Personen aus 21 Sicherheitsunternehmen zeigen vorläufige Ergebnisse, dass jede zweite kraft den ersten Arbeitstag angibt.
Im Rahmen der Kontrolle, die sich auf den Zülpicher Platz und den Zülpicher Wall konzentrierte, wurden bei 29 der angetroffenen Ordnungskräfte mögliche Anhaltspunkte für eine nicht ordnungsgemäße Sozialversicherung festgestellt. Hier könnten diese Personen schwarz beschäftigt sein. Außerdem gibt es erste Hinweise auf Sozialleistungsbetrug bei 15 Sicherheitskräften. Bei neun befragten Personen ergaben sich klare Anhaltspunkte für die Zahlung von weniger als dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. In drei Fällen wird zusätzlich dem Verdacht der Scheinselbstständigkeit nachgegangen.
Die Ermittlungen dauern an und es werden weitere Auswertungen der Daten erfolgen.
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