Zoll in Düsseldorf pfändet vermeintlichen Schrott-Mini und versteigert ihn erfolgreich für über 15.000 Euro.
Das Hauptzollamt Düsseldorf hat im Rahmen einer Vollstreckung eine bemerkenswerte Pfändung durchgeführt. Bei einem 69-jährigen Mann aus Düsseldorf wurden offene Forderungen festgestellt, was die Beamten zur Durchsuchung seiner Wohnräume veranlasste.
Als die Zöllner die Garage des Mannes betraten, entdeckten sie einen schwarzen Mini Cooper, der zwar staubig, aber optisch in einem guten Zustand war. Bei näherer Prüfung der Unterlagen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug noch nie in Deutschland angemeldet war und diese Zeit ungenutzt in der Garage verbracht hatte. Aufgrund von Schimmelbefall im Innenraum und der langen Standzeit wurde zunächst nur ein Wert von etwa 800 Euro geschätzt.
Ein erfahrener Beamter jedoch erkannte das Potenzial des Autos und hatte die Vermutung, dass ein höherer Preis möglich sei. Dies wurde durch die Veröffentlichung des Mini Coopers als Zollausschreibung bestätigt. Der Zulauf interessierter Käufer war erheblich.
Letztlich wurde das Fahrzeug für 15.100 Euro versteigert, was ausreichte, um die offenen Forderungen des Mannes zu begleichen. Der Überschuss aus dem Verkauf wird ihm selbstverständlich rückerstattet.
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