Rund 60 Zollbeamte kontrollierten am 06.05.2026 in NRW Paketdienstleister auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung.
Am 06.05.2026 führte das Hauptzollamt Duisburg bundesweite Schwerpunktprüfungen in der Kurier-, Express- und Paketbranche durch. Rund 60 Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit waren dabei im Einsatz. Die Kontrollen fanden in Duisburg, Essen sowie weiteren Städten der Umgebung statt.
Bei den Prüfungen wurden die Angaben von mehr als 60 Personen erfasst. Dabei leitete der Zoll direkt vor Ort 25 Ermittlungsverfahren ein, darunter drei Strafverfahren wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbeitragsvorenthaltung und Leistungsmissbrauch. In weiteren 22 Fällen gab es den Verdacht von Ordnungswidrigkeiten, unter anderem wegen möglicher Meldepflichtverstöße.
Die Prüfungen ergaben in 30 Fällen Unregelmäßigkeiten. Dazu zählten unter anderem Fragen zu den Stundenlöhnen, zum Bezug von Sozialleistungen sowie zur Beschäftigung von Ausländern und zur Meldung zur Sozialversicherung. Die Ermittlungen werden durch Einsichtnahme in die Geschäftsunterlagen weitergeführt.
Diese konzertierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und sollen dazu beitragen, die Akzeptanz solcher Praktiken in der Gesellschaft zu senken.
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