Zoll führt bundesweite Prüfungen gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe durch.
Am 10. März 2026 beteiligte sich die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Düsseldorf an einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Baugewerbe. Insgesamt wurden 106 Zöllnerinnen und Zöllner aus den Standorten Düsseldorf und Wuppertal eingesetzt, um an mehreren Standorten in Heiligenhaus, Düsseldorf und Erkrath Kontrollen durchzuführen.
Während der Aktion wurden 184 Personen von 67 verschiedenen Unternehmen überprüft. Dabei ergaben sich mehrere Verdachtsfälle, darunter 12 Fälle im Zusammenhang mit der Unterschreitung des Mindestlohns und 20 Verdachtsfälle auf Beitragsvorenthaltung. Zudem gab es Hinweise auf illegalen Aufenthalt in zwei Fällen sowie verschiedene Verstöße gegen die Arbeitsaufzeichnungspflicht.
In einigen Fällen verhängte der Zoll Verwarngelder, da Mitarbeiter keine erforderlichen Ausweispapiere vorweisen konnten. Die Prüfungen führten zu einem umfänglichen Ermittlungsprozess, der in den kommenden Wochen weitergeführt wird.
Diese bundesweiten Kontrollen sind ein wichtiges Instrument zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und der damit verbundenen illegalen Beschäftigung im Baugewerbe.
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