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Zunahme von Betrugsversuchen durch falsche Polizeibeamte im Kreis Wesel
23. Februar 2026

Im Kreis Wesel haben Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte zugenommen. In einigen Fällen hatten die Täter Erfolg.

Betrugsversuche durch falsche Polizeibeamte im Kreis Wesel

Im Kreis Wesel kam es in den letzten Tagen zu einer Häufung von Betrugsversuchen, bei denen sich Täter als Polizeibeamte ausgaben. In den meisten Fällen erkannten die Betroffenen die Masche und beendeten das Gespräch. Bei einem Vorfall gelang es jedoch drei falschen Beamten, die Wohnung einer 94-jährigen Frau zu betreten und Bargeld zu entwenden.

Die Täter kontaktieren meist ältere Menschen telefonisch und versuchen, diese anhand emotionaler Geschichten unter Druck zu setzen, um an Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu gelangen. Die Übergaben erfolgen entweder an der Wohnanschrift der Betroffenen oder an einem zuvor vereinbarten Ort.

Die Polizei weist darauf hin, dass in Deutschland Behörden am Telefon keine hohen Bargeldsummen von Bürgern verlangen. Sie gibt folgende Tipps zur Vermeidung von Betrug:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn jemand um Geld oder Wertgegenstände bittet.
  • Legt den Hörer auf, sobald Geld von Ihnen gefordert wird, auch wenn gesagt wird, dass Sie nicht auflegen sollen.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer tatsächlich ein Verwandter ist, indem Sie direkt bei Verwandten nachfragen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Seien Sie vorsichtig mit persönlichen Daten und Bankinformationen.
  • Informieren Sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten.
  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind.
  • Jüngere Angehörige sollten ihre älteren Verwandten über die Maschen der Betrüger aufklären.
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