Das Kunsthaus Kalk hat seinen ersten inklusiven Mappenkurs erfolgreich abgeschlossen – 15 Menschen mit Beeinträchtigungen sind jetzt bereit für ihr…
Stell dir vor, du träumst davon, Kunst zu studieren – aber der Weg dorthin fühlt sich unmöglich an. Genau hier setzt das Kunsthaus Kalk an. Und der erste inklusive Mappenkurs hat jetzt gezeigt: Es funktioniert! 15 Menschen mit Beeinträchtigungen haben den Bewerbungsmappenkurs erfolgreich abgeschlossen und sich damit einen riesigen Schritt in Richtung Kunststudium erarbeitet.1
Beim inklusiven Mappenkurs des Kunsthauses Kalk geht es darum, Künstlerinnen und Künstler mit Beeinträchtigungen gezielt zu fördern. Unterstützt von erfahrenen Kunstschaffenden, schaffen die Teilnehmenden Werke für eine Mappe – genau die Art von Portfolio, mit der man sich an Kunstschulen und -akademien bewerben kann.1 Klingt simpel, ist aber ein echter Game-Changer für Menschen, die sonst vielleicht keine Chance bekommen hätten.
Jutta Pöstges, die künstlerische Leiterin des Kunsthauses Kalk an der Dillenburger Straße 67, zieht ein mehr als positives Fazit: „Die Künstlerinnen und Künstler haben super Ergebnisse in sehr kurzer Zeit erzielt.“1 Da hört man die Begeisterung regelrecht raus – und das völlig zu Recht!
Das Kunsthaus Kalk ist kein Projekt, das auf sich allein gestellt ist. Für einen dreieinhalbjährigen Testbetrieb wird es von einer ganzen Reihe starker Partner gefördert:1
Und das Netzwerk, das dabei aufgebaut wird, kann sich sehen lassen: Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der Kunstakademie Düsseldorf, der Universität zu Köln und sogar der norwegischen Bergen School of Architecture.1 Hier entsteht also nicht nur regionale, sondern echte internationale Vernetzung – direkt aus Köln-Kalk heraus.
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist so klar wie wichtig: Menschen mit Beeinträchtigungen zu finden und zu fördern, die Kunst studieren möchten.1 Denn kreatives Potenzial kennt keine Grenzen – und das Kunsthaus Kalk macht das jetzt sichtbar. Kulturamtsleiterin Juana von Stein war bei der Abschlussveranstaltung ebenfalls dabei und sprach ein Grußwort, was zeigt, wie ernst die Stadt Köln dieses Engagement nimmt.1
Besonders beeindruckend: Teilnehmende wie Sara Gioia Bouzougui-SY lassen sich dabei von ganz persönlichen Inspirationsquellen leiten – in ihrem Fall unter anderem von Horrorfilmen.1 Genau diese Individualität und Vielfalt macht die Ergebnisse so besonders.
Der Abschluss des ersten inklusiven Mappenkurses ist ein echter Meilenstein – aber gleichzeitig nur der Startschuss für das, was noch kommt. Mit einem dreieinhalbjährigen Förderzeitraum und einem starken Netzwerk aus regionalen und internationalen Partnern hat das Kunsthaus Kalk die besten Voraussetzungen, um noch vielen weiteren talentierten Menschen mit Beeinträchtigungen den Weg in die Kunstwelt zu ebnen.1 Wir sind gespannt, was da noch alles kommt – und drücken allen Teilnehmenden für ihre Bewerbungen kräftig die Daumen!
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