Foto wurde mit
KI generiert
Lachen als Therapie? Autor Tobi Katze liest in Wesel über Depression und Humor
10. September 2026

Autor Tobi Katze las im Weseler Kulturspielhaus Scala über Depression und Humor. Warum Lachen beim Umgang mit der Krankheit wirklich helfen kann.

Wenn Lachen und Schmerz nah beieinander liegen

Depression ist ein ernstes Thema – das steht außer Frage. Aber was, wenn Humor ein echtes Werkzeug sein kann, um mit der Krankheit umzugehen? Genau das hat Autor Tobi Katze bei einer Lesung im Weseler Kulturspielhaus Scala gezeigt. Er las dort aus seinem Buch „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ und erzählte, warum Lachen ein Weg aus der Krankheit sein kann.1

Ein Abend, der nachdenklich macht – und trotzdem zum Schmunzeln bringt

Klingt erstmal nach einem Widerspruch, oder? Depression und Humor – das scheint auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen. Und doch war genau das der Kern des Abends in Wesel: Tobi Katze zeigt mit seinem Buch, dass man über die eigene Krankheit sprechen kann, ohne dabei immer todernst zu sein.1

Das ist eigentlich eine ziemlich mutige Herangehensweise. Denn Depression ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Thema, über das viele lieber schweigen. Umso wichtiger sind Veranstaltungen wie diese Lesung, die das Gespräch darüber öffnen – und zwar auf eine Art, die Menschen wirklich abholt.1

Warum Humor bei Depression mehr ist als nur Ablenkung

Der Gedanke, dass Lachen helfen kann, ist natürlich nicht neu. Aber Tobi Katze macht in seinem Buch „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ deutlich, dass Humor kein Wegsehen von der Krankheit ist – sondern ein echter Umgang damit.1 Wer über seine eigene Depression lachen kann, schafft sich damit auch ein Stück Distanz zum Schmerz. Und diese Distanz kann wertvoll sein.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Lachen allein eine Therapie ersetzt. Aber als Begleitung, als Ventil, als Weg, das Thema überhaupt erst anzusprechen? Da steckt echtes Potenzial drin.1

Depression ansprechen – in NRW und überall

Dass eine solche Lesung im Kulturspielhaus Scala in Wesel stattfindet, zeigt: Auch in der Region NRW wächst das Bewusstsein dafür, dass mentale Gesundheit genauso wichtig ist wie körperliche. Veranstaltungen wie diese schaffen Räume, in denen Menschen sich verstanden fühlen können – egal ob sie selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der es ist.1

Und mal ehrlich: Ein Buch, das ein so schwieriges Thema mit einer Prise Humor angeht, hat vielleicht genau die Kraft, Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht keinen Zugang zu diesem Thema gefunden hätten.1

Fazit: Offen reden, auch mit einem Lächeln

Tobi Katzes Lesung in Wesel war mehr als nur ein Buchabend. Sie war ein Zeichen dafür, dass wir über Depression reden müssen – und dass das nicht zwingend düster und schwer sein muss. Humor kann dabei helfen, Türen zu öffnen, die sonst vielleicht verschlossen bleiben. Und das ist eine Botschaft, die wirklich zählt.1

Quellen

  1. Lesung zu Depressionen in Wesel: Warum Humor helfen kann – NRZ


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.