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Neuer Job in Gütersloh: Wer wird Kümmerer für die Kulturszene?
26. Oktober 2026

Gütersloh sucht eine Kulturentwicklungsplanung und Kulturstreetworker*in – alle Infos zu Aufgaben, Gehalt und Bewerbungsfrist in dieser spannenden…

Die Stadt Gütersloh sucht Verstärkung fürs Kulturteam

Ihr seid kreativ, liebt Organisation und kennt euch in der Kulturszene aus? Dann könnte das hier euer neuer Job sein! Die Stadt Gütersloh sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person für die Stelle „Kulturentwicklungsplanung und Kulturstreetworker*in“. Klingt sperrig, ist aber eigentlich ziemlich spannend: Es geht darum, zwischen Kulturschaffenden, der Verwaltung und der Politik zu vermitteln und die Kulturarbeit in der Stadt richtig voranzubringen.

Was macht man da eigentlich genau?

Laut der Stellenausschreibung auf BeBee geht’s unter anderem darum, die Ziele und Handlungsempfehlungen aus der Kulturentwicklungsplanung umzusetzen und Sonder- sowie Kooperationsveranstaltungen zu begleiten. Man ist quasi das Bindeglied zwischen allen, die in Gütersloh Kultur machen, und denen, die darüber entscheiden. Dazu gehört auch, Kooperationen anzustoßen und spartenübergreifend zu vernetzen – zum Beispiel in Bereichen wie Erinnerungskultur, Kunst im öffentlichen Raum oder Bildende Kunst. Und nicht zu vergessen: die ehrenamtliche Kulturarbeit und die freie Szene finanziell, personell und strukturell zu unterstützen, inklusive Beratung bei Förderanträgen.

Mitbringen solltet ihr dafür ein abgeschlossenes kulturfachliches oder wissenschaftliches Studium (Bachelor oder Diplom FH), idealerweise schon Kenntnisse der Gütersloher Kulturszene oder zumindest die Bereitschaft, euch da reinzufuchsen. Berufserfahrung in einem vergleichbaren Bereich ist ebenfalls gefragt, genauso wie Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und eine gute Portion Kommunikationstalent.

Die Rahmenbedingungen

Die Stelle ist laut Ausschreibung unbefristet und mit 32 Wochenstunden in Teilzeit angelegt. Bezahlt wird nach EG 10 TVöD VKA, das Gehalt liegt zwischen 4.124 und 5.753 Euro im Monat. Dazu gibt’s Benefits wie 31 Urlaubstage, Zuschuss zum Jobticket, die Möglichkeit für mobiles Arbeiten, eine Betriebsrente und sogar Fahrradleasing. Bewerbungen nimmt die Stadt Gütersloh ausschließlich online entgegen, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. November 2026. Der Arbeitsort ist die Friedrichstraße 10 in Gütersloh.

Kultur-Jobs auch anderswo gefragt

Dass Kulturarbeit gerade viele helfende Hände braucht, zeigt sich nicht nur in Gütersloh. Auch in Halle (Saale) sucht der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt Verstärkung: Dort wird ab Januar 2027 eine Stelle für den Bereich Künstlernachlässe besetzt, wie aus der Ausschreibung auf baito hervorgeht. Die Teilzeitstelle mit 20 Wochenstunden dreht sich schwerpunktmäßig um das Projekt „Simulation I+II“, bei dem es darum geht, verwaiste Künstlernachlässe zu retten und für die Zukunft zu bewahren. Gemeinsam mit dem Forum Gestaltung Magdeburg sollen dafür zwei Elemente eines fiktiven Zentrums für Künstlernachlässe simuliert werden – die Bereiche Dokumentation und Artothek.

Auch hier ist ein Hochschulabschluss Pflicht, idealerweise in einem künstlerischen oder wissenschaftlichen Fach wie Kunstgeschichte oder Kulturmanagement. Die Vergütung orientiert sich am TV-L bis Entgeltgruppe E11, was laut Ausschreibung etwa 1.700 Euro brutto im Monat entspricht. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026, los geht’s dann zum 1. Januar 2027. Die Stelle ist zunächst bis Ende 2027 befristet, eine Verlängerung bis mindestens 2029 wird aber angestrebt.

Fazit

Egal ob in Gütersloh oder Sachsen-Anhalt – wer Lust auf Kulturarbeit mit Sinn hat und gerne zwischen verschiedenen Akteuren vermittelt, findet aktuell gleich mehrere spannende Einstiegsmöglichkeiten. Beide Stellen zeigen: Kulturarbeit ist längst nicht nur Kreativität, sondern auch jede Menge Organisation, Netzwerken und Verwaltungsarbeit im Hintergrund.

Quellen


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