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Römisch-Germanisches Museum Köln: Wiedereröffnung erst 2030
31. August 2026

Das Römisch-Germanische Museum in Köln öffnet erst im dritten Quartal 2030 wieder. Alle Infos zur Sanierung, den Kosten und was mit den Exponaten passiert.

Das RGM kommt später zurück – aber dafür richtig

Wer auf die Wiedereröffnung des Römisch-Germanischen Museums in Köln wartet, braucht noch ein bisschen Geduld. Die Generalsanierung des RGM verschiebt sich voraussichtlich auf das dritte Quartal 2030 – das hat die Stadt Köln offiziell bestätigt.1 Klingt erst mal nach einer langen Wartezeit, aber wenn man sich anschaut, was da gerade alles passiert, wird klar: Das wird richtig groß.

Was steckt hinter der neuen Zeitplanung?

Grundlage für den neuen Zeitplan ist der Bauablaufplan des Generalunternehmens (GU), das im Juli beauftragt wurde und seinen Plan zusammen mit dem Angebot eingereicht hat.1 Das GU hat seine Arbeiten im Gebäude bereits gestartet – und im September 2026 wird der Bauzaun rund ums Museum umgebaut. Achtung, falls ihr in der Nähe des Kurt-Hackenberg-Platzes unterwegs seid: Dort werden dann zusätzliche Flächen für die Baustelle in Anspruch genommen.1

Der Auftrag des Generalunternehmens ist ziemlich umfangreich: Generalsanierung innen und außen, Dach, Fassade, Ausbau, technische Anlagen – und nachträglich wurde sogar noch der museale Ausbau mit aufgenommen. Das schließt auch den Schutz der Großexponate ein, die im Museum verblieben sind: das berühmte Dionysos-Mosaik und das Poblicius-Grabmal.1 So werden Schnittstellen minimiert und Risiken eingedämmt – klingt erstmal nach trockenem Verwaltungs-Speak, ist aber eigentlich ziemlich clever gedacht.

Was passiert gerade mit den Exponaten?

Während gebaut wird, läuft parallel schon die nächste mega Aufgabe: Die Stadt Köln bringt Hand in Hand mit dem GU rund 250 Schwerlast-Exponate in die rund 4.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche ein.1 Einige davon wiegen mehr als 500 Kilogramm – das ist also kein gemütliches Umräumen, sondern echte Schwerstarbeit. Insgesamt werden bei der Baumaßnahme rund 11.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bearbeitet.1

Wenn das GU seine Arbeiten im ersten Quartal 2030 abgeschlossen hat, übernimmt die Stadt: Eine vierstellige Zahl an Kleinexponaten wird eingebracht und in Szene gesetzt, Grafik und Medientechnik kommen rein, Ausstellungsvitrinen werden fertiggestellt.1 Auch das „Einleuchten“ der Vitrinen – also die Feinjustierung der Licht-Szenographie – ist städtische Aufgabe. Und dann sind da noch die Restaurierungsarbeiten am Dionysos-Mosaik, dem Poblicius-Grabmal und dem römischen Mauerwerk.1 Kurz gesagt: Da steckt unfassbar viel Herzblut und Detailarbeit drin.

Was kostet das alles?

Gute Nachrichten auf der Kostenseite: An der Kostenprognose ändert sich trotz der Verzögerung nichts.1 Die prognostizierten Baukosten liegen weiterhin bei rund 169 Millionen Euro brutto – inklusive eines Risikopuffers von rund 26 Millionen Euro und eines Generalunternehmer-Zuschlags von rund 20 Millionen Euro. Dazu kommen noch rund acht Millionen Euro für den sogenannten musealen Bedarf: Restaurierung und Herrichtung der Exponate, Transport, Ausstellungsmedien, Vermittlungswerkzeuge und haptische Modelle.1 Macht zusammen prognostizierte Gesamtkosten von 177 Millionen Euro.

Lohnt sich das Warten?

Kurze Antwort: Ja, absolut. Das Römisch-Germanische Museum gehört zu den kulturellen Schätzen von NRW – und wenn es 2030 wieder öffnet, wird es nicht einfach so aussehen wie vorher, sondern komplett erneuert, modern und mit einer top inszenierten Ausstellung aufwarten. Bis dahin heißt es: Geduld haben, den Fortschritt verfolgen und sich schon mal auf das Wiedersehen mit dem Dionysos-Mosaik freuen.1 Wir von Antenne NRW halten euch auf dem Laufenden – versprochen!

Quellen

  1. Generalsanierung Römisch-Germanisches Museum – Stadt Köln


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