Das Höviland in Köln-Vingst ist seit über 30 Jahren ein Ferienzeltlager mit Herz – 500 Kinder erleben hier drei Wochen Gemeinschaft, Spaß und echten…
Pinke T-Shirts, ein gemeinsamer Leitertanz und Gänsehaut beim Abschiedslied – willkommen im Höviland! Wer einmal dabei war, will immer wiederkommen. Und genau das ist das Geheimnis dieses besonderen Ferienzeltlagers in Köln-Vingst, das seit über 30 Jahren Kinderherzen höherschlagen lässt. Hier entsteht echte Gemeinschaft – und das nicht nur für drei Wochen, sondern oft für ein ganzes Leben.1
Das Höviland ist eine dreiwöchige Jugendfreizeit auf der Grünfläche hinter dem Freibad Vingst in Köln. Getragen wird das Ferienprogramm gemeinsam von der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg und der Katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und Elisabeth. Das Besondere daran: Das Angebot richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus Höhenberg und Vingst, deren Eltern aus finanziellen Gründen nicht mit ihnen in den Urlaub fahren können.1
500 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren nehmen teil – betreut von 150 bis 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Kosten für die Eltern: 15 bis 45 Euro pro Woche und Kind, je nach finanzieller Möglichkeit. Rund 80 Prozent des Ferienprogramms wird durch Spenden finanziert.1
Der Tagesablauf ist so durchgetaktet wie ein Festival-Lineup – und genauso aufregend:
Das Motto 2026 lautet „Was für ein Zirkus“ – und damit war wirklich für Abwechslung gesorgt: Clown-Workshop, Trommelkurs, Akrobatik, Kostümbasteln und Leinwandbemalen standen auf dem Programm. Auch die Gruppennamen hatten Zirkus-Flair: „die Feuerspucker“, „die Seiltänzerinnen“, „Zuckerwatte“ oder „die Hulahoops“ – einfach zu cute!1
Was das Höviland so einzigartig macht? Die Strukturen, die über Jahrzehnte gewachsen sind. „Die meisten Kinder, die erstmals in den Ferien dabei sind, kommen jedes Jahr wieder“, erklärt Andreas Helmer, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg. „Viele machen hier regelrecht Karriere als Hövi-Kind.“1
Und so funktioniert der Aufstieg im Höviland:
Die Oberhand hat das Orgateam aus Gemeindemitgliedern und einem Sozialraumkoordinator. So wächst aus einem Ferienspaß eine echte Lebensschule.1
Beim Abschiedsfest hatten sich alle Gruppen eigene Beiträge ausgedacht – Kinder sangen auf der Bühne, die Leiterinnen und Leiter tanzten passend kostümiert ihren „Leitertanz“. Und das Publikum? Machte natürlich begeistert mit.1
„Man steht hier jeden Abend mit Gänsehaut“, sagt Annika Ibhaze, Mutter eines teilnehmenden Jungen. „Das ist so schön hier für die Kinder, mit Herzblut organisiert und mit einer Engelsgeduld.“ Das trifft es wohl auf den Punkt. Denn am Ende sind es genau diese Momente, die zeigen: Das Höviland ist längst mehr als ein Ferienprogramm – es ist eine zweite Heimat. Und das traditionelle Abschiedslied bringt es auf den Punkt: „Niemals geht man so ganz.“1
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!