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Ade, du schöne Höviland-Zeit: Das coolste Ferienzeltlager in Köln
20. August 2026

Das Höviland in Köln-Vingst ist seit über 30 Jahren ein Ferienzeltlager mit Herz – 500 Kinder erleben hier drei Wochen Gemeinschaft, Spaß und echten…

Wenn Ferien zur zweiten Heimat werden

Pinke T-Shirts, ein gemeinsamer Leitertanz und Gänsehaut beim Abschiedslied – willkommen im Höviland! Wer einmal dabei war, will immer wiederkommen. Und genau das ist das Geheimnis dieses besonderen Ferienzeltlagers in Köln-Vingst, das seit über 30 Jahren Kinderherzen höherschlagen lässt. Hier entsteht echte Gemeinschaft – und das nicht nur für drei Wochen, sondern oft für ein ganzes Leben.1

Was steckt hinter dem Höviland?

Das Höviland ist eine dreiwöchige Jugendfreizeit auf der Grünfläche hinter dem Freibad Vingst in Köln. Getragen wird das Ferienprogramm gemeinsam von der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg und der Katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und Elisabeth. Das Besondere daran: Das Angebot richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus Höhenberg und Vingst, deren Eltern aus finanziellen Gründen nicht mit ihnen in den Urlaub fahren können.1

500 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren nehmen teil – betreut von 150 bis 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Kosten für die Eltern: 15 bis 45 Euro pro Woche und Kind, je nach finanzieller Möglichkeit. Rund 80 Prozent des Ferienprogramms wird durch Spenden finanziert.1

Ein Tag im Höviland – so läuft’s ab

Der Tagesablauf ist so durchgetaktet wie ein Festival-Lineup – und genauso aufregend:

  • Um 9 Uhr starten alle mit einem Bewegungsprogramm oder einem Tänzchen in den Tag
  • Danach gibt es Frühstück, bevor Ausflüge (z. B. in den Zoo) oder Workshops auf dem Plan stehen
  • Mittags speisen alle gemeinsam
  • Am Nachmittag geht’s weiter mit Programm – oder die Gruppenleiterinnen und -leiter zaubern spontan Basteln oder Spielerunden aus dem Hut

Das Motto 2026 lautet „Was für ein Zirkus“ – und damit war wirklich für Abwechslung gesorgt: Clown-Workshop, Trommelkurs, Akrobatik, Kostümbasteln und Leinwandbemalen standen auf dem Programm. Auch die Gruppennamen hatten Zirkus-Flair: „die Feuerspucker“, „die Seiltänzerinnen“, „Zuckerwatte“ oder „die Hulahoops“ – einfach zu cute!1

Vom Hövi-Kind zur Gruppenleitung – eine echte Karriere

Was das Höviland so einzigartig macht? Die Strukturen, die über Jahrzehnte gewachsen sind. „Die meisten Kinder, die erstmals in den Ferien dabei sind, kommen jedes Jahr wieder“, erklärt Andreas Helmer, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg. „Viele machen hier regelrecht Karriere als Hövi-Kind.“1

Und so funktioniert der Aufstieg im Höviland:

  1. Kleiner Kontinent – für die 6- bis 8-Jährigen
  2. Mittlerer Kontinent – für die 9- bis 11-Jährigen
  3. Großer Kontinent – für die 12- bis 14-Jährigen
  4. Schnupperleiter – zwei Jahre lang reinschnuppern
  5. Gruppenleitung – volle Verantwortung übernehmen
  6. Kontinentleitung – der nächste Level
  7. Mottoministerium – vier Personen, die Bühnenprogramm und Mottofest gestalten

Die Oberhand hat das Orgateam aus Gemeindemitgliedern und einem Sozialraumkoordinator. So wächst aus einem Ferienspaß eine echte Lebensschule.1

Gänsehaut beim Abschiedsfest – diese Community ist einfach alles

Beim Abschiedsfest hatten sich alle Gruppen eigene Beiträge ausgedacht – Kinder sangen auf der Bühne, die Leiterinnen und Leiter tanzten passend kostümiert ihren „Leitertanz“. Und das Publikum? Machte natürlich begeistert mit.1

„Man steht hier jeden Abend mit Gänsehaut“, sagt Annika Ibhaze, Mutter eines teilnehmenden Jungen. „Das ist so schön hier für die Kinder, mit Herzblut organisiert und mit einer Engelsgeduld.“ Das trifft es wohl auf den Punkt. Denn am Ende sind es genau diese Momente, die zeigen: Das Höviland ist längst mehr als ein Ferienprogramm – es ist eine zweite Heimat. Und das traditionelle Abschiedslied bringt es auf den Punkt: „Niemals geht man so ganz.“1

Quellen

  1. „Ade, Du schöne Höviland-Zeit“ – Wenn ein Ferienzeltlager zur zweiten Heimat wird – Evangelischer Kirchenverband Köln und Region


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