Teresa und Karl-Heinz Elbert leben fünf Monate pro Jahr im Wohnmobil am Unterbacher See in Düsseldorf.
Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal davon geträumt, dem ganzen Alltagsstress einfach zu entkommen und irgendwo mit Wasserblick zu wohnen? Teresa und Karl-Heinz Elbert – liebevoll Kalle genannt – haben diesen Traum einfach wahr gemacht. Die beiden sind Saisoncamper am Unterbacher See in Düsseldorf und verbringen ganze fünf Monate pro Jahr in ihrem Wohnmobil.1 Kein Büro, kein Lärm, keine Hektik – nur See, frische Luft und das gute Leben.
Saisoncamping bedeutet: Du buchst deinen Stellplatz für eine ganze Saison, richtest dich ein und kommst so oft du willst. Kein ewiges Auf- und Abbauen, kein Suchen nach freien Plätzen – einfach ankommen und wohlfühlen. Für Kalle und Teresa ist der Campingplatz am Unterbacher See dabei nicht irgendein Platz, sondern ihr zweites Zuhause.1 Fünf Monate im Jahr tauschen sie die eigenen vier Wände gegen ihr Wohnmobil mit Seeblick – und das klingt ehrlich gesagt nach einem ziemlich guten Deal.
Das Leben auf kleinem Raum mit großem Ausblick hat seinen ganz eigenen Charme. Wer einmal in diese Welt eingetaucht ist, versteht schnell, warum immer mehr Menschen in NRW auf Saisoncamping setzen. Der Unterbacher See in Düsseldorf bietet dabei eine traumhafte Kulisse direkt vor der Haustür – oder besser gesagt: direkt vor der Wohnmobiltür.1 Morgens Kaffee mit Wasserblick, abends den Sonnenuntergang genießen – das ist keine Instagram-Inszenierung, das ist der echte Alltag von Kalle und Teresa.
Wer jetzt denkt, das sei ein karges Abenteuer-Leben mit Klapptisch und Campingkocher, liegt weit daneben. Moderne Wohnmobile bieten heute Komfort, der sich wirklich sehen lassen kann. Und wenn man dazu noch fünf Monate Zeit hat, sich einzurichten und einen festen Stellplatz sein Eigen nennt, entsteht schnell ein echtes Heimatgefühl – nur eben mit Seeblick statt Gartenhecke.1 Die Elberts zeigen, dass Saisoncamping weit mehr ist als ein verlängerter Urlaub: Es ist eine bewusste Entscheidung für mehr Lebensqualität, Natur und Entschleunigung.
Das Konzept Saisoncamping boomt – und der Unterbacher See in Düsseldorf ist dafür eine der schönsten Adressen in ganz NRW.1 Wenn auch du mit dem Gedanken spielst, die nächste Saison mal anders zu verbringen, könnte das Vorbild von Kalle und Teresa genau die Inspiration sein, die du gebraucht hast. Einmal ausprobieren, einmal ankommen – und wer weiß, vielleicht packst du schon nächste Saison selbst die Koffer.
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Christa Kirberg says:
Schreibt doch mal über die alten Saisoncamper, welche schon 30 40 oder sogar über 50 Jahre auf dem Platz ihre Sommerzeit in Ruhe und Zufriedenheit verbracht haben !!! Sie werden jetzt durch blödsinnige Vorschiften schikaniert.
Heidi Balogh says:
Camping am Unterbacher See hält fit und jung. Viel Spaß beim diesem herrlichen Sommer Wetter und beste Grüße aus Vennhausen! HB
Tanina Sirchia says:
Gegendarstellung: Saisoncamping am Unterbacher See – hinter der schönen Urlaubsidylle wächst die Zukunftsangst
Die Berichte über Teresa und Karl-Heinz „Kalle“ Elbert zeichnen ein ausgesprochen positives Bild vom Saisoncamping am Unterbacher See. Fünf Monate im Jahr leben die beiden dort in ihrem Wohnmobil. Natur, Gemeinschaft, Entschleunigung und der Blick aufs Wasser machen den Campingplatz zu ihrem zweiten Zuhause.
Dieses schöne Bild ist nicht falsch.
Aber es zeigt nur eine Seite der derzeitigen Situation am Unterbacher See.
Denn während öffentlich über die Idylle des Saisoncampings berichtet wird, erleben Saisoncamper nach eigener Darstellung seit Jahren eine andere Entwicklung: Immer neue beziehungsweise strengere Vorgaben verändern zunehmend die Art, wie sie ihre Stellplätze nutzen und gestalten dürfen.
Was über viele Jahre möglich, bekannt oder zumindest geduldet war, soll heute teilweise nicht mehr zulässig sein.
Und genau diese zweite Seite gehört ebenfalls zur Geschichte.
Das „zweite Zuhause“ steht zunehmend unter Vorbehalt
Viele Saisoncamper verbringen nicht nur einzelne Wochenenden auf dem Campingplatz. Sie kommen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg immer wieder, verbringen dort einen erheblichen Teil des Jahres und haben entsprechend viel Zeit, Arbeit und Geld in ihre Stellplätze investiert.
Dazu gehören Wohnwagen oder Wohnmobile, Vorzelte, Pavillons und andere Einrichtungen, durch die aus einer einfachen Parzelle für viele Camper ihr persönliches zweites Zuhause geworden ist.
Doch gerade bei solchen Einrichtungen sollen inzwischen deutlich strengere Vorgaben gelten.
Nach Angaben betroffener Saisoncamper sollen insbesondere feste Vorzelte nicht mehr erlaubt sein. Auch andere festere Aufbauten und Einrichtungen geraten zunehmend in den Fokus.
Das macht die derzeitige Berichterstattung über Teresa und Kalle Elbert besonders widersprüchlich.
Denn ausgerechnet der feste Pavillon der Familie Elbert, deren Camping-Leben öffentlich als Beispiel für die besondere Lebensqualität am Unterbacher See dargestellt wird, soll nach den den Saisoncampern mitgeteilten Vorgaben künftig in dieser Form ebenfalls nicht mehr zulässig sein.
Damit stellt sich eine naheliegende Frage:
Wie lange kann das öffentlich gefeierte „zweite Zuhause“ in seiner bisherigen Form überhaupt noch bestehen?
Seit Jahren immer strengere Vorgaben
Bei den Sorgen der Saisoncamper geht es nicht ausschließlich um ein einzelnes Vorzelt oder einen Pavillon.
Nach ihrer Wahrnehmung werden die Bedingungen bereits seit Jahren schrittweise verschärft.
Dinge, die zuvor über lange Zeit möglich waren, werden nach und nach eingeschränkt oder untersagt. Für die Betroffenen entsteht dadurch zunehmend Unsicherheit darüber, welche weitere Regelung als Nächstes folgen könnte.
Dabei bestreiten die Saisoncamper keineswegs, dass Regeln notwendig sind.
Insbesondere Brandschutz, Rettungswege, Gasanlagen und andere Sicherheitsfragen müssen auf einem Campingplatz selbstverständlich ernst genommen werden.
Die öffentlich zugängliche Campingplatzordnung enthält bereits entsprechende Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen.
Die Kritik richtet sich deshalb nicht grundsätzlich gegen Sicherheitsvorschriften.
Sie richtet sich gegen die aus Sicht der Betroffenen fehlende Nachvollziehbarkeit und Transparenz neuer beziehungsweise verschärfter Anforderungen.
Zwei Informationsabende – aber keine Unterlagen für die Saisoncamper
Besonders problematisch empfinden Saisoncamper nach eigener Schilderung die Art und Weise, wie ihnen die Veränderungen vermittelt wurden.
Es fanden demnach zwei Informationsabende statt, bei denen die Camper über neue beziehungsweise künftig einzuhaltende Anforderungen informiert wurden.
Doch schriftliche Unterlagen wurden den Teilnehmern nach ihrer Darstellung nicht ausgehändigt.
Auch im Anschluss seien ihnen die entsprechenden Informationen nicht per E-Mail zugesandt worden.
Hinzu kommt ein weiterer ungewöhnlicher Punkt:
Nach Angaben von Teilnehmern war es bei diesen Informationsabenden nicht gestattet, Fotos von den gezeigten Informationen beziehungsweise Präsentationen anzufertigen.
Damit befinden sich die Saisoncamper in einer schwierigen Situation.
Sie sollen teilweise erhebliche Veränderungen an Einrichtungen vornehmen, die möglicherweise seit vielen Jahren bestehen. Gleichzeitig verfügen sie nach eigener Darstellung nicht über vollständige schriftliche Unterlagen, anhand derer sie später überprüfen können, welche konkrete Vorgabe gilt, auf welcher Grundlage sie beruht und wer sie verlangt.
Gerade bei Regelungen mit möglicherweise erheblichen finanziellen Folgen ist diese Situation schwer nachvollziehbar.
Was verlangt tatsächlich die Feuerwehr?
Besonders wichtig ist die Frage nach der Begründung der Maßnahmen.
Wenn strengere Anforderungen beispielsweise mit Brandschutz oder Vorgaben der Feuerwehr begründet werden, möchten die Saisoncamper nachvollziehen können, was tatsächlich von welcher Stelle gefordert wird.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Vorgaben der Feuerwehr oder notwendige Brandschutzmaßnahmen infrage zu stellen.
Im Gegenteil:
Sollte die Feuerwehr oder eine andere zuständige Behörde konkrete Gefahren festgestellt und daraus bestimmte Maßnahmen abgeleitet haben, besteht ein berechtigtes Interesse daran, diese Maßnahmen umzusetzen.
Aber dann sollte den Betroffenen auch transparent erklärt werden können:
Welche konkrete Vorschrift oder Auflage besteht?
Welche Anforderungen stammen tatsächlich von der Feuerwehr, Bauaufsicht oder einer anderen Behörde?
Welche Vorgaben hat dagegen der Zweckverband selbst festgelegt?
Welche konkrete Gefahr soll durch die jeweilige Maßnahme beseitigt werden?
Warum waren bestimmte Einrichtungen über viele Jahre möglich und sollen nun plötzlich nicht mehr zulässig sein?
Welche Übergangsregelungen gibt es für seit Jahren bestehende Vorzelte, Pavillons und andere Einrichtungen?
Und vor allem:
Warum werden diese Informationen den betroffenen Saisoncampern nicht vollständig und nachvollziehbar schriftlich zur Verfügung gestellt?
Transparenz würde viele Konflikte vermeiden
Solange diese Fragen nicht nachvollziehbar beantwortet werden, entsteht bei Betroffenen zwangsläufig der Eindruck, Entscheidungen könnten willkürlich sein.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass tatsächlich willkürlich gehandelt wird.
Doch genau hier liegt das Problem.
Wenn eine Entscheidung fachlich notwendig und beispielsweise durch Brandschutzbestimmungen begründet ist, sollte diese Begründung auch transparent dargestellt werden können.
Dann könnten die Saisoncamper nachvollziehen, warum eine Veränderung erforderlich ist.
Stattdessen erleben sie nach eigener Darstellung seit Jahren neue Einschränkungen, während die konkreten Hintergründe und Entscheidungswege für sie teilweise im Dunkeln bleiben.
Das schafft Misstrauen, wo Transparenz Vertrauen schaffen könnte.
Was gestern erlaubt war, soll heute verschwinden
Besonders belastend ist für viele Camper die Frage nach dem Umgang mit Einrichtungen, die seit Jahren oder teilweise sehr lange auf den Parzellen vorhanden sind.
Wenn Vorzelte, Pavillons oder andere Installationen über Jahre sichtbar bestanden haben, stellt sich aus Sicht der Betroffenen die Frage, warum diese heute plötzlich problematisch sein sollen.
Natürlich kann sich die rechtliche oder sicherheitstechnische Bewertung verändern.
Vorschriften können angepasst werden, Erkenntnisse zum Brandschutz können sich weiterentwickeln und Behörden können neue Anforderungen stellen.
Doch gerade dann muss den Betroffenen nachvollziehbar erklärt werden, was sich geändert hat und warum.
Eine bloße Mitteilung, dass etwas künftig nicht mehr zulässig sei, reicht aus Sicht vieler Saisoncamper nicht aus.
Aus Verunsicherung wird Zukunftsangst
Für Außenstehende mag die Diskussion über ein Vorzelt oder einen Pavillon zunächst nebensächlich erscheinen.
Für die Saisoncamper geht es jedoch um wesentlich mehr.
Viele haben über Jahre erhebliche Summen, unzählige Arbeitsstunden und viel persönliche Energie in ihre Stellplätze investiert.
Der Campingplatz ist für sie nicht einfach eine Fläche, auf der einige Monate ein Wohnwagen steht.
Er ist Teil ihres Lebens geworden.
Deshalb entwickelt sich aus den immer neuen Einschränkungen bei einigen Campern inzwischen echte Zukunfts- beziehungsweise Existenzangst.
Mit „Existenzangst“ ist dabei nicht zwangsläufig die wirtschaftliche Existenz gemeint.
Es geht um die Existenz des über Jahre aufgebauten Camping-Lebens und um die Frage, ob Saisoncamping am Unterbacher See in der bisherigen Form langfristig überhaupt noch möglich sein wird.
Denn wenn über Jahre hinweg immer wieder neue Einschränkungen hinzukommen, stellt sich zwangsläufig die Frage:
Was kommt als Nächstes?
Die schöne Geschichte über die Elberts ist deshalb nur die halbe Geschichte
Teresa und Kalle Elbert stehen tatsächlich für das, was Saisoncamping am Unterbacher See so attraktiv macht.
Gemeinschaft.
Natur.
Entschleunigung.
Ein vertrauter Platz.
Freunde und Nachbarn.
Und fünf Monate im Jahr ein zweites Zuhause am Wasser.
Genau deshalb sollte ihre Geschichte aber nicht ausschließlich als romantische Campinggeschichte erzählt werden.
Denn wenn selbst Einrichtungen auf dem Stellplatz der Familie, die öffentlich stellvertretend für diese Campingidylle präsentiert wird, künftig möglicherweise nicht mehr den neuen Anforderungen entsprechen, zeigt das den Konflikt besonders deutlich.
Das „zweite Zuhause“, das in der Berichterstattung gefeiert wird, ist gleichzeitig Gegenstand immer neuer Vorgaben.
Diese Realität gehört genauso zur Geschichte wie der morgendliche Kaffee mit Blick auf den See.
Sicherheit und Brandschutz stehen nicht zur Diskussion – Transparenz schon
Es wäre falsch, aus diesem Konflikt einen Gegensatz zwischen Saisoncampern und Feuerwehr oder zwischen Campern und Brandschutz zu konstruieren.
Auch die Saisoncamper wollen einen sicheren Campingplatz.
Niemand kann ein Interesse daran haben, Rettungswege zu blockieren oder tatsächliche Brandgefahren zu ignorieren.
Deshalb lautet die Forderung nicht:
Keine neuen Sicherheitsregeln.
Sondern:
Legt nachvollziehbar offen, welche Regeln gelten, warum sie gelten, wer sie verlangt und wie sie umgesetzt werden sollen.
Wenn eine Behörde bestimmte Anforderungen stellt, sollten diese benannt werden.
Wenn der Zweckverband darüber hinaus eigene Vorgaben erlässt, sollte auch das transparent gemacht werden.
Und wenn hunderte Saisoncamper von Veränderungen betroffen sind, sollten ihnen die maßgeblichen Informationen schriftlich zur Verfügung gestellt werden.
Fragen, die der Zweckverband beantworten sollte
Aus Sicht der betroffenen Saisoncamper bleiben deshalb zentrale Fragen offen:
Welche konkreten neuen beziehungsweise verschärften Vorgaben gelten für feste Vorzelte, Pavillons und sonstige Einrichtungen?
Seit wann gelten diese Anforderungen?
Auf welcher rechtlichen oder brandschutztechnischen Grundlage beruhen sie?
Welche Maßnahmen wurden ausdrücklich von der Feuerwehr, Bauaufsicht oder anderen Behörden gefordert?
Welche Vorgaben beruhen auf eigenen Entscheidungen des Zweckverbandes?
Welche konkreten Gefahren wurden festgestellt?
Warum wurden Einrichtungen über Jahre akzeptiert oder geduldet, die nun entfernt beziehungsweise verändert werden sollen?
Welche Übergangsregelungen bestehen für langjährige Saisoncamper?
Warum wurden bei den beiden Informationsabenden nach Angaben von Teilnehmern keine Unterlagen ausgehändigt?
Warum wurden die Informationen anschließend nicht vollständig per E-Mail zur Verfügung gestellt?
Warum durften Teilnehmer nach eigener Darstellung die gezeigten Informationen nicht fotografieren?
Und wie sollen Saisoncamper verbindlich nachvollziehen können, welche Anforderungen sie erfüllen müssen, wenn ihnen die entsprechenden Informationen nicht dauerhaft schriftlich vorliegen?
Zu einem „Miteinander“ gehört auch Transparenz
Die öffentlich zugänglichen Vertragsunterlagen des Zweckverbandes zeigen, dass Saisonverträge befristet abgeschlossen werden und die jeweils geltende Campingplatz-, See- und Hausordnung Bestandteil des Vertragsverhältnisses ist.
Gerade daraus ergibt sich aus Sicht der Saisoncamper ein besonderes Bedürfnis nach Klarheit.
Wenn Regelwerke und Anforderungen für das Vertragsverhältnis von Bedeutung sind, sollten die Betroffenen jederzeit eindeutig feststellen können, welche Regeln aktuell gelten.
Ein Informationsabend kann dabei sinnvoll sein.
Er kann eine nachvollziehbare schriftliche Dokumentation aber nicht ersetzen.
Wir wollen keine Sonderrechte – wir wollen nachvollziehbare Regeln
Die Saisoncamper verlangen keine Sonderbehandlung und stellen notwendige Sicherheitsmaßnahmen nicht grundsätzlich infrage.
Sie möchten wissen, woran sie sind.
Sie möchten verstehen, warum etwas, das möglicherweise jahrelang möglich war, heute nicht mehr erlaubt sein soll.
Sie möchten unterscheiden können zwischen tatsächlichen Anforderungen von Feuerwehr und Behörden und zusätzlichen Entscheidungen des Betreibers.
Und sie möchten die für ihr Camping-Leben entscheidenden Vorgaben schriftlich und nachvollziehbar erhalten.
Vor allem möchten sie nicht jedes Jahr mit der Sorge auf ihren Platz zurückkehren, welche langjährig bestehende Einrichtung als Nächstes infrage gestellt wird.
Die andere Seite der Campingidylle
Fünf Monate Camping am Unterbacher See können tatsächlich ein Traum sein.
Das zeigen Teresa und Kalle Elbert sehr anschaulich.
Aber zu einer vollständigen Berichterstattung gehört auch die andere Seite:
Die Verunsicherung der Saisoncamper.
Die immer strengeren Vorgaben, von denen sie berichten.
Die Sorge um langjährig bestehende Vorzelte, Pavillons und andere Einrichtungen.
Die nach ihrer Darstellung fehlenden schriftlichen Unterlagen nach zwei Informationsabenden.
Das Verbot, die dort gezeigten Informationen zu fotografieren.
Die ungeklärte Frage, welche Vorgaben tatsächlich von Feuerwehr oder anderen Behörden stammen und welche vom Zweckverband selbst.
Und schließlich die wachsende Angst vieler Saisoncamper, ob ihr über Jahre aufgebautes „zweites Zuhause“ in seiner bisherigen Form überhaupt noch eine Zukunft hat.
Die positive Geschichte über das Saisoncamping am Unterbacher See darf erzählt werden.
Aber die Sorgen der Menschen, die dieses Saisoncamping seit Jahren mit Leben füllen, sollten genauso gehört werden
Müller says:
Hallo liebes Team,
So glücklich sind leider nicht alle Camper. So viele Veränderungen die mit Androhung von :“ dann gibt es nächstes Jahr keinen neuen Vertrag “ umgesetzt werden wollen. Wir sind auch seit 16 Jahren auf diesen Platz aber was seit dieses Jahr hier abgeht ist nicht mehr schön. Mein Vorschlag: Gehen Sie über den Platz und sprechen mit den einzelnen Camper. Sie werfen sehen das dieser Bericht leider ein Einzelfall ist.
Carla says:
Schade, dass nur die positiven Seiten dargestellt werden. Durch neue, willkürliche und ständig anders formulierte Regeln weiß kaum einer der Saisoncamper mehr, was jetzt noch erlaubt ist und was nicht. Bei teilweise schon durchgeführten Begehungen sind Dinge verboten, die anderen Campern erlaubt wurden. Sehr schade!! Sprecht doch einfach mal die Camper auf dem Platz persönlich an und fragt an mehreren Stellen nach.