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Warnstreik bei der Rheinbahn: Was am 2. Februar in NRW gilt
30. Januar 2026

Warnstreik bei der Rheinbahn: Am 2. Februar 2026 geht in NRW fast nichts im Nahverkehr. Welche Linien dennoch fahren, erfahren Sie hier.

Am Montag, 2. Februar 2026, wird es bei der Rheinbahn und weiteren Verkehrsbetrieben in NRW einen ganztägigen Warnstreik geben. Fahrgäste müssen sich auf deutliche Einschränkungen einstellen. Einige wenige Linien werden dennoch bedient.

Worum es geht

Die Gewerkschaft ver.di hat zu einem Warnstreik im Öffentlichen Nahverkehr in NRW aufgerufen. Der Streik startet mit Betriebsbeginn am Montag und dauert volle 24 Stunden. Betroffen sind die Rheinbahn und zahlreiche weitere Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, darunter auch in Solingen, Remscheid und Wuppertal. Der Regional- und S-Bahnverkehr ist von den Streiks nicht betroffen und verkehrt regulär.

Die wichtigsten Fakten

Der Streik beginnt am 2. Februar 2026 mit Betriebsbeginn und endet nach 24 Stunden. Nahverkehrslinien der Rheinbahn sowie weiterer Betriebe werden sehr stark eingeschränkt sein. Einzelne Linien wie der Bus 722 (Stadthalle bis Vennhauser Allee), die Linie 730, die Linie 782 (Heinrich-Heine-Allee über Uni-Kliniken und Hilden bis Solingen) sowie die TaxiBus-Linien O14 und O19 fahren – letzteres jedoch nur mit vorheriger Anmeldung. Eine Garantie für diese Fahrten gibt es ausdrücklich nicht, da sie meist von Fremd- und Tochterunternehmen bedient werden.

Hintergrund

Mit dem Warnstreik möchte ver.di vor den anstehenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber machen. Die Forderungen der Gewerkschaft umfassen unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei gleichem Gehalt, längere Ruhezeiten zwischen den Diensten und höhere Zuschläge für Sonntagsarbeit. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Nahverkehr spürbar zu verbessern.

Einordnung für NRW

Betroffen sind neben der Rheinbahn auch andere Verkehrsunternehmen im Land, wie WSW mobil, Stadtwerke Solingen und Remscheid. Die Auswirkungen des Streiks werden daher in vielen Städten und Regionen spürbar sein. Wer auf die öffentlichen Busse und Bahnen angewiesen ist, muss mit erheblichen Einschränkungen und längeren Fahrtwegen rechnen.

Ausblick

Die Warnstreik-Aktion ist auf einen Tag beschränkt, endet jedoch erst in der Nacht von Montag auf Dienstag. Ab Dienstagmorgen soll der reguläre Betrieb nach aktueller Planung wieder aufgenommen werden (Lokalklick). Ob es kurzfristig zu weiteren Aktionen kommt, hängt vom Verlauf der folgenden Tarifverhandlungen ab.

Quellen

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