ÖPNV-Streik in NRW und Sachsen: Verdi ruft erneut zu Warnstreiks auf. Alle wichtigen Infos und Auswirkungen für Pendler.
Der Streik im öffentlichen Nahverkehr sorgt am 13. März 2026 für massive Einschränkungen in Nordrhein-Westfalen und Teilen Sachsens. Die Gewerkschaft Verdi hat die Verkehrsbetriebe in diesen Regionen erneut zum Warnstreik aufgerufen, weitere Ausstände sind bereits angekündigt.
Nachdem bereits am 12. und 13. März zahlreiche Städte wie Bielefeld, Gütersloh und Münster betroffen waren, drohen in der kommenden Woche weitere Streiks im Nahverkehr. Fahrgäste müssen sich weiterhin auf erhebliche Einschränkungen bei Bussen und Stadtbahnen einstellen (ADAC).
Am Freitag, den 13. März, standen in Sachsen zahlreiche Busse und Bahnen still, betroffen waren unter anderem der Regionalverkehr im Erzgebirge sowie die Verkehrsunternehmen in Meißen. Für den 17. März sind in NRW ganztägige Warnstreiks bei zahlreichen Verkehrsbetrieben geplant – Busse und Stadtbahnen sollen von der ersten Frühschicht bis zur letzten Spätschicht komplett ausfallen (ADAC).
Die Gewerkschaft Verdi fordert insbesondere bessere Arbeitsbedingungen für die rund 100.000 Beschäftigten im Nahverkehr. Dabei geht es um kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für Schicht-, Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen stehen zudem Tarifverhandlungen für höhere Löhne auf der Agenda (ADAC).
Die Streiks betreffen in NRW vor allem Großstädte sowie zahlreiche regionale Verkehrsbetriebe, während Niedersachsen und Baden-Württemberg aktuell von weiteren Ausständen verschont bleiben. In Sachsen sind neben dem städtischen Nahverkehr auch der Schülerverkehr und zahlreiche Landkreise stark betroffen (ADAC).
Schon am Montag, den 16. März, legen Beschäftigte in den Verwaltungen und Kundenzentren der Nahverkehrsunternehmen in NRW die Arbeit nieder. Der Hauptstreiktag folgt am 17. März, weitere Warnstreiks sind im Verlauf des Tarifkonflikts möglich. In Niedersachsen und Baden-Württemberg wurde bereits Einigung erzielt, dort bleibt der Nahverkehr stabil (ADAC).
Mit erheblichen Ausfällen im ÖPNV sind vielerorts längere Fahrzeiten mit dem eigenen Auto, Fahrrad oder E-Scooter zu erwarten. Die Deutsche Bahn ist von den aktuellen Streiks nicht betroffen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten sich vorab über die Verkehrslage informieren – aktuelle Infos bietet der ADAC.
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