Alice Schwarzer und ihre Katzen: Wie Lebenskatze Lilli ihr Trost spendete. Das besondere Verhältnis im Porträt.
Katzen spielen in Alice Schwarzers Leben eine besondere Rolle. Die bekannte Frauenrechtlerin berichtet offen über ihre tief empfundene Beziehung zu ihren tierischen Gefährtinnen und schildert, wie Katzen sie durch glückliche wie schwierige Zeiten begleitet haben.
Alice Schwarzer hat fast immer Katzen an ihrer Seite gehabt. Besonders ihre Katze Lilli prägte sie – so sehr, dass Schwarzer sie als ihre „Lebenskatze“ beschreibt. Ein bewegender Moment blieb ihr in Erinnerung: Lilli wischte ihr einst mit der Pfote die Tränen ab.
Schon mit vier Jahren bekam Schwarzer ihre erste Katze, Mucki. Lilli hingegen begleitete sie lange, lebte zeitweise sogar in der Emma-Redaktion mit. Lilli apportierte Büroklammern und öffnete nachts den Kühlschrank. Alice Schwarzer schilderte dieses enge Verhältnis erst kürzlich und schreibt über ihre Erfahrungen auch in ihrem Buch „Feminismus pur. 99 Worte“.
In Interviews betonte Schwarzer, wie ihre Katzen emotionale Bindungen eingehen und sogar Trost spenden können: „Lilli hat auf dem Sofa auf mir gelegen, ihre Pfote gehoben und auf meinem Gesicht rumgetappt.“ (alice-schwarzer.de).
Die öffentliche Wahrnehmung der Verbindung zwischen Frauen und Katzen ist oft von Klischees geprägt – etwa als „Cat Lady“ bezeichnet zu werden, wie auch Schwarzer berichtet. Sie nimmt dabei Bezug auf politische Debatten, hebt aber vor allem ihre persönlichen Erfahrungen hervor. Auch in anderer Berichterstattung wird das Verhältnis vieler Frauen zu ihren Katzen betont.
Dem „Stern“ zufolge erzählen viele Frauen ihre „glücklichen Leidensgeschichten“ mit ihren Katzen – Schwarzer jedoch fand bislang dabei wenig Beachtung (alice-schwarzer.de).
Auch in Nordrhein-Westfalen sind Haustiere, insbesondere Katzen, weit verbreitet und gelten für viele Menschen – nicht nur Frauen – als wichtige emotionale Begleiterinnen. Schwarzers Erlebnisse zeigen beispielhaft, wie Tiere das Leben bereichern und in schwierigen Zeiten Trost spenden können.
Mit ihrem neuen Buch verleiht Alice Schwarzer ihren Erfahrungen mit Katzen eine größere Öffentlichkeit. Ihre Berichte könnten dazu beitragen, das Verhältnis zwischen Mensch und Tier in der öffentlichen Debatte differenzierter zu betrachten – frei von Klischees und mit Blick auf die gemeinsame emotionale Geschichte.
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