Aquaplaning und wie Sie das Risiko minimieren: Tipps zu Fahrverhalten, Reifendruck, Geschwindigkeit und Reifenwahl.
Aquaplaning tritt bei starkem Regen auf, wenn sich zwischen Reifen und Straße eine Wasserschicht bildet. Das Phänomen kann beängstigend wirken, ist aber sehr selten die Ursache für Unfälle – unter 0,1 % der Fälle gehen tatsächlich auf kompletten Kontrollverlust zurück. Dennoch ist es wichtig, Risiken frühzeitig zu erkennen und das eigene Fahrverhalten darauf abzustimmen. MICHELIN
Bei Aquaplaning verlieren die Reifen Kontakt zur Straße, weil das Wasser nicht mehr schnell genug abgeleitet werden kann. Dies passiert meist bei starkem Regen und zu hoher Geschwindigkeit. Vollständiger Kontrollverlust (alle vier Räder gleichzeitig) ist extrem selten. Häufig bleibt ein Teil der Reifen noch mit der Fahrbahn in Kontakt und die Kontrolle teilweise erhalten. MICHELIN
Besser nicht: stark bremsen, plötzlich beschleunigen oder hektische Fahrmanöver. In der Regel reicht es, ruhig zu bleiben und sanft das Gas zu lösen.
Innovative Technologien wie die MICHELIN Evergrip-Technologie verbessern die Haftung auch bei abnehmendem Profil und helfen, Wasser effektiver abzuleiten. Trotzdem entscheiden im Ernstfall vor allem richtiges Fahrverhalten und Konstanz bei Reifendruck und Geschwindigkeit. MICHELIN
Auch auf nordrhein-westfälischen Autobahnen – etwa der A2 oder A4 – kommt es immer wieder zu Unfällen nach Starkregen und Aquaplaning. Meist war zu hohe Geschwindigkeit im Spiel. Die Polizei appelliert deshalb, bei nasser Fahrbahn Tempo zu reduzieren und aufmerksam zu fahren. Trotz moderner Reifen kann Aquaplaning nicht ausgeschlossen werden.
Wer regelmäßig den Reifendruck prüft, sich an die Wettersituation anpasst und beim Aquaplaning ruhig reagiert, senkt das Risiko für Kontrollverlust und Unfälle deutlich. Besonders auf schnellen Strecken in NRW heißt es: Vorsicht bei Regen und immer vorausschauend fahren.
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