In Neuss wurden in einer Wochenend-Nacht 18 Autos aufgebrochen – jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Was für eine Schreckensnacht für viele Autobesitzer in Neuss: In den Nächten zwischen Freitag, dem 11. September, und Sonntag, dem 13. September, wurden in der Stadt insgesamt 18 Fahrzeuge aufgebrochen. Scheiben eingeschlagen, Innenräume durchwühlt, Wertsachen geklaut – und das gleich in mehreren Stadtteilen auf einmal. Jetzt hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter geschnappt.1
Die Täter trieben in gleich mehreren Teilen der Stadt ihr Unwesen. Betroffen waren unter anderem:1
Aus den aufgebrochenen Autos wurden im Auto gelagerte Gegenstände gestohlen – darunter sogar ein Fahrrad. Klar ist: Die Diebe hatten es auf alles abgesehen, was nicht niet- und nagelfest war.1
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2:45 Uhr, beobachteten aufmerksame Zeugen einen der Diebstähle live – und riefen sofort die Polizei. Schnelle Reaktion, die sich ausgezahlt hat: Die Beamten konnten an der Körnerstraße in Neuss einen aufgebrochenen Wagen und im Nahbereich eine verdächtige Person feststellen, auf die die Beschreibung der Zeugen passte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Besonderes Detail: Gegen ihn lag bereits ein Untersuchungshaftbefehl vor.1
Das Kriminalkommissariat 14 hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft aktuell, ob der Festgenommene mit allen 18 Autoaufbrüchen in Verbindung steht. Die Ermittler schauen sich auch mögliche Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten genau an.1
Wer in den betroffenen Nächten verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich unbedingt bei der Polizei melden – entweder telefonisch unter 02131 3000 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de.1
Die Polizei nutzt den Fall, um nochmal klar zu machen: Das Auto ist kein Safe. Klingt logisch, aber viele vergessen es im Alltag. Hier die wichtigsten Tipps, damit dein Fahrzeug kein leichtes Ziel wird:1
Gut, dass die Polizei so schnell handeln konnte und ein Verdächtiger bereits festgenommen wurde. Aber die Ermittlungen laufen noch – und die Mahnungen der Polizei sollten wir alle ernst nehmen. Denn am Ende ist Vorsicht die beste Versicherung. Also: Nächstes Mal bevor du dein Auto verlässt – kurz scannen, alles raus, Türe zu. Deal?1
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