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AuToRail OWL: Automatisiertes Zweiwegefahrzeug für Straße und Schiene
13. April 2026

AuToRail OWL: Automatisiertes Zweiwegefahrzeug verbindet Schiene & Straße effizient – Innovation für NRW.

Im Forschungsprojekt AuToRail OWL wird ein innovatives Zweiwegefahrzeug entwickelt, das automatisiert sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße unterwegs sein kann. Ziel ist es, den Güter- und perspektivisch auch den Personentransport flexibler, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten.

Worum es geht

Das Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung eines automatisierten Fahrzeugs, das eigenständig zwischen Schiene und Straße wechseln kann. Dies soll insbesondere das sogenannte „Letzte-Meile-Problem“ lösen, indem auch Ziele ohne Gleisanschluss klimafreundlich erreichbar sind.

Die wichtigsten Fakten

Kerninnovation von AuToRail OWL ist der automatisierte Fahrwegwechsel zwischen Straße und Schiene. Das System ermöglicht schnelle Übergänge ohne aufwendige Infrastrukturmaßnahmen. Das Projektvolumen beträgt 2,3 Millionen Euro und wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW sowie der REGIONALE Ostwestfalen-Lippe gefördert. Projektlaufzeit: 01.01.2024 – 31.12.2026.

Hintergrund

Durch die Verknüpfung der Vorteile des schienen- und straßengebundenen Verkehrs kann auf das zeitaufwändige Umladen von Fracht verzichtet werden. Insbesondere in ländlichen Regionen auf eingleisigen Bahnstrecken kommt das Zweiwegefahrzeug zum Einsatz und könnte einen bedeutenden Beitrag zur Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken leisten.

Einordnung für NRW

Für Nordrhein-Westfalen bietet das Projekt die Chance, bestehende Schieneninfrastruktur besser auszunutzen und den Wirtschaftsstandort OWL mit innovativer Verkehrstechnologie zu stärken. Die flexible Anbindung von Betrieben fördert die Standortattraktivität.

Ausblick

In den kommenden Jahren steht die Entwicklungsarbeit im Fokus. Wird das Konzept erfolgreich umgesetzt, könnte das Zweiwegefahrzeug ein Vorbild für weitere Regionen und Verkehrsprojekte werden. Das Projektkonsortium vereint die Hochschule Bielefeld (HSBI, Konsortialführung), Universität Bielefeld, Technische Hochschule OWL sowie die Verler Immobilien- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (VIW).

Quellen

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