Die Höhner starten mit „Dä Prinz
Die Höhner sind zurück und die Session kann kommen! Kölns Kult-Band schickt sich an, mit ihrem neuen Sessionssong „Dä Prinz“ wieder für Gänsehaut und Mitsingmomente zu sorgen. Passend zur Veröffentlichung wurde auch gleich ein aufwendiges Musikvideo produziert – und das hat es in sich.1
„Wir besetzen endlich den leeren Thron neben unserer Prinzessin“, erklärt Frontmann Patrick Lück, der bereits seit vier Jahren das Gesicht der Höhner ist. Nach Hits wie „Prinzessin“, „Au revoir“ und „Gisela“ soll „Dä Prinz“ der nächste große Ohrwurm aus Köln werden.1
Für den Video-Dreh haben sich die Höhner eine ganz besondere Location ausgesucht: das Schlosshotel Ramersdorf in Bonn-Beuel. „Wenn man die Einfahrt zum Schlosshotel Ramersdorf hochfährt und plötzlich mitten im Rheinland vor so einem Märchenschloss steht, das ist schon etwas ganz Besonderes“, schwärmt Lück.1
Besitzer des Schlosses ist Salvatore Luca, ein alter Freund der Band, der unter anderem in Köln das italienische Restaurant „La Vita“ betreibt. „Die Höhner und mich verbindet schon eine lange Freundschaft“, betonte er – und stellte das Schloss natürlich gerne zur Verfügung.1
Das Video ist wie ein Fantasiefilm aufgebaut: Eine weiße Stretchlimousine fährt vor, mehrere Prinzen steigen aus, und alle glauben zunächst, dass einer von ihnen Geburtstag hat. Doch Lück stellt klar: „Es geht darum, dass wir Kölsche keinen Grund zum Feiern brauchen, sondern einfach nur dat Levve fiere.“1
Die Höhner selbst schlüpften für den Dreh in barocke Kostüme und spielten sogar auf historischen Instrumenten – alles mit viel Augenzwinkern und Humor. Das Thema wurde bewusst in einer Fantasy-Version des Mittelalters angesiedelt, bei der verschiedene Zeitepochen kreativ vermischt wurden.1
Kein Wunder, dass das Kostümieren ein Riesenthema war: Ganze 50 Statisten mussten in Märchenkostüme eingekleidet werden. Zum Glück packten zahlreiche Tanzgruppen aus dem Rheinland tatkräftig mit an – darunter die Korpskapelle Jan von Werth, Sr. Tollität Luftflotte, De Höppemötzjer, die Kölner Paulinchen, die Golden Girls & Boys und die Original Matrosen vum Müllemer Böötche. „Teilweise haben sie sich extra einen Tag Urlaub genommen“, so Lück dankbar.1
Einer der fünf Prinzen im Video ist „Prince Charming“ Konstantin Streifling, Sohn von Höhner-Mitglied Jens Streifling – mit seiner Ehefrau Jessica als Prinzessin an seiner Seite. Außerdem sind zwei noch geheim gehaltene, aber bekannte Kölner Persönlichkeiten mit von der Partie. Eine davon verkörpert sogar Prinz Karneval im echten Ornat – für diese besondere Ehre holten sich die Höhner extra den Segen von Festkomitee-Präsident Lutz Schade.1
Wilde Ideen für die Prinzen-Besetzung gab es übrigens genug: Ein Double von Prinz Harry oder Prinz William schwebte Lück vor, auch Sebastian Krumbiegel, Frontmann der Band „Die Prinzen“, war im Gespräch. Und „Prinz Poldi“? Der war leider zu sehr eingespannt.1
Das Video zu „Dä Prinz“ erscheint pünktlich zum Sessionsstart – also genau dann, wenn ganz NRW in den Karnevalsmodus schaltet. Wer auf der Suche nach dem nächsten kölschen Ohrwurm ist, der sollte sich den Termin schon mal rot im Kalender markieren. Pünktlich zum 11.11 heißt es dann: Vorhang auf für Dä Prinz!1
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