Bebauungspläne für Busbetriebshof und Abfallwirtschaft: Mönchengladbach stellt Weichen für moderne Infrastruktur.
In Mönchengladbach wurden jüngst die Vorentwürfe für zwei zentrale Bebauungspläne vorgestellt: den Busbetriebshof an der Kaldenkirchener Straße (Nr. 812/N) und die Erweiterung des mags-Standorts im Nordpark (Nr. 819/N). Beide Vorhaben sind maßgeblich für die langfristige Sicherung der städtischen Infrastruktur.
Die NEW AG plant auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne einen neuen, vollelektrischen Busbetriebshof für maximal 260 E-Busse. Das Areal umfasst etwa 96.200 Quadratmeter. Voraussetzungen sind geeignete Abstell- und Ladeflächen sowie Werkstätten und Sozialbereiche. Zugleich soll etwa 20 Prozent der Fläche als natürlicher Lebensraum geschützt bleiben (Extra-Tipp).
Der Flächennutzungsplan weist das Gelände derzeit als Gemeinbedarfsfläche und teilweise als Wald aus. Durch die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 812/N wird die rechtliche Grundlage geschaffen, um den vollelektrischen Betriebshof realisieren zu können. Dies ist entscheidend, um die gesamte Busflotte der Stadt bis 2030 auf Elektromobilität umzustellen (Extra-Tipp).
Parallel dazu plant der kommunale Dienstleister mags, seinen Betriebsstandort im Nordpark nördlich der A61 zu erweitern. Hintergrund sind strengere gesetzliche Vorgaben zur Trennung, Lagerung und Verwertung von Wertstoffen. Die Erweiterung ist notwendig, um auch künftig die Anforderungen an den Betrieb sicherzustellen. Das angrenzende, bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstück soll als Fläche für Recycling- und Betriebsanlagen ausgewiesen werden (Extra-Tipp).
Beide Vorentwürfe werden am Dienstag, 24. März, öffentlich vorgestellt. Interessierte können sich ab 18 Uhr im Rathaus Rheydt informieren und die Planunterlagen einsehen. Zusätzlich besteht vom 25. März bis 24. April die Möglichkeit, die Dokumente online oder vor Ort zu sichten und Stellungnahmen abzugeben (Stadt Mönchengladbach).
Mit der Aufstellung der Bebauungspläne werden die Weichen für moderne, nachhaltige Mobilität und eine zeitgemäße Abfallwirtschaft gestellt. Die Offenlage der Pläne und die weitere Entwicklung werden aufmerksam begleitet, um nachhaltige Lösungen für die Stadt zu schaffen.
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