Foto wurde mit
KI generiert
Betriebsratswahlen 2026: Ärztliche Interessen im Fokus
26. Februar 2026

Betriebsratswahlen 2026: Ärztliche Interessen stehen im Fokus – alle Fakten und Termine in NRW im Überblick.

Die Betriebsratswahlen 2026 stehen kurz bevor: In gut 100 nichtkonfessionellen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz können Beschäftigte ab Anfang März bis zum 31. Mai 2026 ihre künftigen Betriebsräte wählen oder sich selbst zur Wahl stellen. Den Auftakt macht das Klinikum Dortmund, wo ärztliche Interessen gezielt im Betriebsrat repräsentiert werden sollen (Marburger Bund).

Worum es geht

Die bevorstehenden Betriebsratswahlen legen einen starken Fokus auf die Vertretung ärztlicher Interessen in den Betriebsräten. Die Initiatoren betonen die Wichtigkeit medizinischer Kompetenz in Betriebsratsgremien vor dem Hintergrund steigender Arbeitsbelastungen und spezifischer ärztlicher Herausforderungen.

Die wichtigsten Fakten

Im Klinikum Dortmund beginnt die Wahl am 2. März. Dort treten bis zum 6. März zehn Ärztinnen und Ärzte für die „Liste 1 Marburger Bund“ an. Ziel ist es, ärztlichen Sachverstand einzubringen und vorrangig Mitbestimmungsrechte zu stärken. Spitzenkandidaten sind Dr. med. Bernd Hanswille sowie Dr. med. Ulrike Beiteke. Weitere Unternehmensstandorte mit ärztlicher Beteiligung sind unter anderem:

  • Klinikum Lippe (10. bis 13. März, Spitzenkandidatin: Marianne Hanisch-Reitemeier)
  • Helios Universitätsklinikum Wuppertal (11. bis 12. März, Spitzenkandidat: Daniel Wellershaus)
  • HDZ Bad Oeynhausen (20. bis 23. März, Spitzenkandidat: Dr. med. Andreas Koldehoff)
  • Helios Klinikum Krefeld (23. bis 27. März, Spitzenkandidat: Dr. med. Jan Blazejak)
  • Weitere Wahlen mit ärztlicher Beteiligung: Bergmannsheil BU Universitätsklinikum Bochum, Klinikum Vest, Sana Klinikum Remscheid, Klinikum Lüdenscheid/Stadtklinikum Werdohl

Hintergrund

Die ärztlichen Kandidierenden möchten die Umsetzung von Tarifverträgen im Sinne ihrer Kolleginnen und Kollegen fachlich begleiten. Die Gestaltung von Betriebsvereinbarungen, angemessene Arbeitsbelastung sowie neue Arbeitszeitmodelle gehören zu den zentralen Zielen. Die Initiatoren werben ausdrücklich für eine starke ärztliche Beteiligung an den Betriebsratswahlen, um die Interessen der Berufsgruppe zu vertreten.

Einordnung für NRW

Mit über 100 teilnehmenden Krankenhäusern unterstreicht die Betriebsratswahl 2026 die enorme Relevanz der ärztlichen Stimme, insbesondere im größten kommunalen Haus, dem Klinikum Dortmund. Die breite Streuung der Wahlen auf verschiedene Standorte zeigt, dass die Vertretung medizinischer Interessen in der Region NRW weiterhin an Bedeutung gewinnt. Die Transparenz der Ziele und die öffentliche Unterstützung sollen die Wahlbeteiligung fördern.

Ausblick

Bis zum 31. Mai 2026 können Beschäftigte in beteiligten Kliniken abstimmen oder sich zur Wahl stellen. Die Initiatoren betonen, dass ärztlicher Sachverstand künftig fester Bestandteil der Betriebsräte sein sollte und bieten Wahlwerbungsunterstützung für alle Kandidierenden aus der Ärzteschaft an. Damit sollen die Arbeitsbedingungen im ärztlichen Bereich aktiv mitgestaltet werden.

Quellen

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.