Blutspuren im Auto von Thore Schölermann lösten einen Großeinsatz in Köln-Sürth aus. Was dahintersteckt und was der Moderator dazu selbst sagt.
Stell dir vor: Du gehst zu deinem Auto und findest Blutspuren im Innenraum. Genau das ist TV-Moderator Thore Schölermann Anfang der Woche passiert – und es folgte ein Großeinsatz, der es in sich hatte. Polizei, Suchhunde, Drohnen und Feuerwehr rückten aus. Die Geschichte klingt wie aus einem Krimi, ist aber leider bittere Realität.1
Thore Schölermann, bekannt als Moderator von „The Voice of Germany“, entdeckte Blutspuren im Innenraum seines Fahrzeugs. Auf Instagram schilderte er selbst, was durch seinen Kopf ging: „Da hat sich wohl jemand sehr schwer verletzt. Und bei uns ins Auto gesetzt.“ Klar, dass er da sofort den Notruf wählte.1
Aufnahmen einer Überwachungskamera bestätigten seinen Verdacht – darauf war zu sehen, wie ein unbekannter Mann in den Wagen einstieg. Die anschließende Suche nach einer möglicherweise verletzten Person blieb allerdings erfolglos. Der Mann wurde nicht gefunden.1
Die Polizei Köln hatte ihrerseits den Einsatz in Köln-Sürth bereits auf dem Schirm – ausgelöst durch mehrere blutverschmierte Fahrzeuge in der Gegend. Vor Ort entdeckten die Beamten eine Blutspur und ermittelten, dass es mutmaßlich zu Diebstählen aus zwei Autos sowie zum Aufbruch eines Wohnmobils gekommen war. Die Suche nach dem möglichen Täter läuft weiterhin.1
Aus der Nachbarschaft kamen Hinweise, die nahelegen: Der Unbekannte könnte versucht haben, in weitere Fahrzeuge einzudringen – und sich dabei verletzt haben. Ob er tatsächlich für alle Taten verantwortlich ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.1
Hier kommt die vielleicht überraschendste Wendung der Geschichte: Thore Schölermann geht davon aus, dass der Unbekannte in sein Auto gelangen konnte, weil er es schlicht nicht abgeschlossen hatte. Der 41-Jährige machte daraus keinen Hehl und räumte das öffentlich ein: „Mein Fehler, absolut keine Frage.“1
Was viele jetzt vielleicht erwarten würden – nämlich, dass er künftig immer abschließt – kam nicht. Im Gegenteil. Schölermann erklärte ganz offen: „Diese Sorglosigkeit, die ich da anscheinend auch habe, die will ich mir nicht nehmen lassen.“ Respekt für die Ehrlichkeit, auch wenn das viele von uns wohl anders sehen würden!
Was bleibt, ist ein mysteriöser Vorfall, der zeigt, wie schnell aus dem Alltag ein Polizeieinsatz werden kann. Der gesuchte Mann ist noch nicht gefunden, die Ermittlungen der Polizei Köln laufen. Wer Hinweise zu dem mutmaßlich verletzten Mann hat, kann sich direkt an die Polizei Köln wenden.1
Und die Lehre für uns alle? Vielleicht doch lieber zweimal nachschauen, ob das Auto wirklich abgeschlossen ist – auch wenn man die Sorglosigkeit schätzt!
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!