In Bonn-Graurheindorf zerkratzte ein Unbekannter rund 30 Autos und beschuldigte fälschlich eine Frau – bereits zum dritten Mal. Die Polizei sucht Zeugen.
Was für ein übler Move: In der Nacht von Montag auf Dienstag (24. auf 25. August 2026) hat ein unbekannter Täter in Bonn-Graurheindorf rund 30 geparkte Fahrzeuge zerkratzt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hat er dabei auch noch eine komplett unschuldige Frau ins Spiel gebracht. Die Polizei Bonn bittet jetzt dringend um Hinweise.1
Zwischen 20:00 Uhr am Montagabend und 05:20 Uhr am Dienstagmorgen lief der Unbekannte die Karl-Legien-Straße bis zum Friesenweg entlang – und zerkratzte dabei die Seiten der geparkten Autos mit einem spitzen Gegenstand. Das Perfide daran: An einigen der beschädigten Fahrzeuge hinterließ er Zettel mit den Personalien einer angeblichen Verursacherin.1
Die Idee dahinter war wohl, die Schuld auf eine fremde Person zu schieben. Das Problem für den Täter: Die Polizei hat das schnell durchschaut. Erste Ermittlungen ergaben, dass die auf den Zetteln genannte Frau mit den Taten absolut nichts zu tun hat.1
Noch bitterer wird die Sache, wenn man weiß: Das ist offenbar nicht das erste Mal, dass diese Frau so ins Visier genommen wird. Laut Polizei Bonn wurde sie bereits im Mai sowie im Juli dieses Jahres durch ähnliche Hinweiszettel fälschlicherweise beschuldigt – jeweils im Zusammenhang mit vergleichbaren Delikten. Hier hat jemand also System.1
Die Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 15 der Polizei Bonn übernommen. Wer in der Tatnacht in der Karl-Legien-Straße oder am Friesenweg etwas Verdächtiges beobachtet hat, sollte sich unbedingt melden. Jeder Hinweis kann helfen, den Täter zu schnappen – und weitere Beschädigungen sowie weitere falsche Beschuldigungen zu verhindern.1
Wenn du in Bonn-Graurheindorf wohnst oder in der fraglichen Nacht in der Gegend unterwegs warst und irgendetwas Seltsames gesehen hast – meld dich bei der Polizei. Egal wie klein der Hinweis erscheint: Die Ermittler entscheiden, ob er relevant ist. Gemeinsam lässt sich so etwas aufklären – und eine zu Unrecht beschuldigte Frau verdient es, dass der echte Täter endlich gefunden wird.1
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