Jetzt Anklage nach Brandstiftung in Wermelskirchen: Ein 34-Jähriger soll versucht haben, drei Gebäude in Brand zu setzen.
Am 8. Januar 2026 hat die Staatsanwaltschaft Köln Anklage gegen einen 34-Jährigen erhoben, dem versuchte Tötungsdelikte nach Brandstiftung in drei Mehrfamilienhäusern in Wermelskirchen vorgeworfen werden. Bei den Bränden am 7. Juni 2025 mussten 40 Menschen gerettet werden, zehn kamen ins Krankenhaus.
Die Anklage richtet sich gegen einen 34-Jährigen, der laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln in der Nacht zum 7. Juni 2025 drei Wohnhäuser in Wermelskirchen in Brand gesetzt haben soll.
Erste Ermittlungen führten die Mordkommission nach den Bränden. Die Feuerwehr konnte alle drei Feuer löschen, zunächst ohne Personenverletzte Stadt Wermelskirchen, später mussten zehn Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen behandelt werden Radio RSG.
Brandstiftung mit Todesfolgeverdacht ist in Nordrhein-Westfalen ein seltener, aber besonders gefährlicher Tatbestand. Die Erhebung der schweren Anklage durch die Staatsanwaltschaft Köln zeigt die Schwere der Vorwürfe und den Stellenwert der Strafverfolgung bei der Gefährdung von Menschenleben.
Mit der Anklageerhebung beginnt das gerichtliche Hauptverfahren. Das zuständige Gericht wird nun über einen Termin für die öffentliche Verhandlung entscheiden und die Beweisaufnahme fortsetzen.
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