Teile der Domplatte in Köln sind bis Ende Oktober gesperrt. Wir erklären dir, welche Bereiche betroffen sind und was hinter den Baumaßnahmen steckt.
Wer in den nächsten Wochen einen Trip an den Kölner Dom plant, sollte das hier wissen: Auf der Westseite des Doms werden bis Ende Oktober drei Bereiche der Domplatte abgesperrt. Betroffen sind zwei kleinere und eine größere Fläche zwischen dem Haupteingang und dem Südturm. Kein optimales Timing – aber notwendig!1
Der Grund für die Sperrungen ist die Tiefgarage, die direkt unter dem Dom liegt. Die Stadt Köln muss dort die Außenwand der Tiefgarage untersuchen, weil der Beton Schäden aufweist und mehrere Stützpfeiler betroffen sind.1 Kurz gesagt: Die Statik muss regelmäßig gecheckt werden, damit alles sicher bleibt.
Falls bei den Untersuchungen Probleme auftauchen, sollen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen her – zum Beispiel durch Stahlkonstruktionen. Die Stadt nimmt das also ernst und lässt nichts dem Zufall.1
Eine Generalsanierung der Tiefgarage ist nach aktuellem Stand ab 2030 geplant. Bis dahin sollen regelmäßige Kontrollen und Sicherungsarbeiten mögliche Gefahren verhindern.1 Und ja, das hat seinen Preis: Die Kosten für all diese Maßnahmen werden inzwischen auf bis zu 6,5 Millionen Euro geschätzt. Ursprünglich waren eigentlich nur 4,1 Millionen Euro eingeplant – da hat sich die Kalkulation also ordentlich verschoben.1
Wenn du demnächst in Köln bist und den Dom besuchen willst, rechne einfach damit, dass ein Teil der Westseite der Domplatte nicht zugänglich ist. Die Sperrung gilt bis Ende Oktober – danach sollte sich die Lage wieder entspannen. Plant euren Ausflug also am besten schon mal entsprechend, damit ihr nicht vor Absperrbändern steht und euch fragt: Was ist hier gerade los?1
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