Einzelhandelskaufkraft in Duisburg: Deutliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen und unter dem Bundesdurchschnitt.
Die Einzelhandelskaufkraft in Duisburg und seinen Ortsteilen zeigt deutliche Unterschiede. Während einige Stadtteile eine hohe Kaufkraft aufweisen, liegt der Durchschnittswert in der Gesamtstadt unter dem Bundesniveau. Das belegt eine Analyse der Stadt Duisburg aus dem Jahr 2011 (Stadt Duisburg).
Die Einzelhandelskaufkraft beschreibt, wie viel Geld den Menschen in einer Region pro Kopf für Einkäufe im Einzelhandel jährlich zur Verfügung steht. Sie variiert deutlich zwischen einzelnen Ortsteilen Duisburgs.
Der Duisburger Ortsteil Rahm lag mit 6.835 Euro Einzelhandelskaufkraft pro Kopf und einem Indexwert von 128,3 im oberen Bereich und damit knapp unterhalb der führenden Regionen bundesweit. Deutschlandweit liegt der Index bei 100. Andere Duisburger Stadtteile schneiden schlechter ab, zum Teil deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (Stadt Duisburg).
Die Stadt Duisburg wurde für die Auswertung nach fünf Kaufkraft-Kategorien eingeteilt: sehr niedrig (81 und weniger), niedrig (82-89), mittel (90-99), hoch (100-110) und sehr hoch (110 und mehr). Während Stadtteile wie Rahm in die höchste Stufe fallen, gibt es eine Vielzahl von Stadtteilen mit mittlerer oder sogar niedriger Kaufkraft (Stadt Duisburg).
Duisburg belegt innerhalb Nordrhein-Westfalens keinen Spitzenplatz, da die durchschnittliche Einzelhandelskaufkraft in der Gesamtstadt unter dem Bundesschnitt liegt. Insbesondere die Unterschiede innerhalb Duisburgs fallen auf und zeigen ein heterogenes Bild.
Die strukturellen Unterschiede in der Einzelhandelskaufkraft zwischen den Duisburger Stadtteilen dürften weiterhin von Bedeutung sein. Für Einzelhandel und Stadtentwicklung kann eine gezielte Ausrichtung auf die jeweiligen Standortgegebenheiten sinnvoll sein.
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