Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen eine Dezernentin des Kreises Düren im Zuge der Schleuseraffäre.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Schleuseraffäre untersucht die Staatsanwaltschaft Düsseldorf auch eine Dezernentin des Kreises Düren. Die Ermittlungen richten sich gegen die Dezernentin wegen des Verdachts auf gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern.
Die Komplexität des Verfahrens wird von einem Sprecher der Staatsanwaltschaft hervorgehoben. Neben der Dezernentin stehen auch weitere Beschäftigte des Kreises Düren im Fokus der Ermittlungen. Bisher wurde noch keine Anklage erhoben, da die staatsanwaltlichen Ermittlungen mehrere Stränge umfassen.
Insgesamt sind fast 500 Personen von den Ermittlungen betroffen. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Beweismittel sichergestellt und vernimmt Zeugen sowie Beschuldigte im Rahmen des Verfahrens.
Nach vorliegenden Informationen sollen rund 26 Millionen Euro an Schleusungsgeldern im Rahmen des kriminellen Netzwerks geflossen sein, das vor allem reichen Ausländern aus China gefälschte Aufenthaltstitel verschafft hat. Dieser Vorfall führte auch zur Suspendierung des früheren Landrates Wolfgang Spelthahn.
Die Aachener Zeitung berichtete als erstes Medium über die laufenden Ermittlungen. Auf Anfragen des WDR verweist der Kreis Düren auf die Staatsanwaltschaft und äußert sich derzeit nicht zu den Vorwürfen.
Diese Berichterstattung erfolgt im Rahmen der Nachrichtensendung „Lokalzeit aus Aachen“, die auch am 27. August 2025 ausgestrahlt wird.
Quelle: WDR, Aachener Zeitung, Staatsanwaltschaft Düsseldorf
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