Ernte 2026: Thüringer Bauern reduzieren Weizen und Roggen – NRW-Landwirte müssen sich aufs heiße Klima einstellen.
Thüringer Bauern wollen ihre Anbauflächen für Wintergetreide im kommenden Jahr verkleinern, vor allem bei Weizen und Roggen Borkener Zeitung. Gleichzeitig beeinflusst ein heißeres Grundklima mit häufigeren Hitze- und Trockenperioden die Landwirtschaft in NRW KLIMAANGEPASSTE LANDWIRTSCHAFT. Agrarfachleute warnen vor langfristigen Bodenstrukturschäden durch milde Winter und Frostmangel Klimawandel und Landwirtschaft in NRW.
Für die Erntesaison 2026 planen Bauern in Thüringen eine Reduzierung der Flächen für Wintergetreide. Besonders Weizen und Roggen sollen laut Planung weniger Anbaufläche erhalten.
Die Thüringer Landwirtschaftskammer erwartet aufgrund der Flächeneinsparung etwas kleinere Erträge bei Wintergetreide. Laut Borkener Zeitung betrifft dies vorrangig Weizen und Roggen, die jeweils spürbar geringere Flächenanteile ausweisen sollen.
Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund eines tendenziell heißer werdenden Grundklimas in Deutschland. In NRW nimmt die Häufigkeit von Hitze- und Trockenperioden zu, während milde Winter mit fehlenden Tieffrösten die natürlichen Bodenlockerungseffekte verringern Klimawandel und Landwirtschaft in NRW. Gleichzeitig erhöht sich der Anpassungsdruck auf Anbauverfahren und Fruchtfolgen KLIMAANGEPASSTE LANDWIRTSCHAFT.
Auch nordrhein-westfälische Betriebe müssen ihre Kulturen und Anbaumethoden überdenken. Hitze- und Trockenstress erfordern den Einsatz hitzeresistenter Sorten und optimiertes Wassermanagement. Zudem gewinnen bodenschonende Verfahren und Fruchtfolgen zur Erhaltung der Bodenstruktur an Bedeutung.
Ob weitere Regionen dem Beispiel Thüringens folgen, hängt von der Wetterentwicklung und den Erzeugerpreisen ab. Für 2026 bleibt abzuwarten, wie stark Nachfrage und Marktpreise das Flächenmanagement ebenso beeinflussen werden wie klimatische Zwänge.
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