Am Mindener Bahnhof versuchte ein 19-Jähriger mit einer CO2-Pistole Fahrradschlösser aufzuhebeln – die Polizei schnappte ihn dank aufmerksamer Zeugen.
Was für eine Aktion – und zwar keine gute: Am Donnerstagmittag gegen 14.35 Uhr wurde die Polizei zum Bahnhofsvorplatz in Minden gerufen. Der Grund? Ein Mann hantierte verdächtig an mehreren Fahrrädern herum. Und das war noch nicht alles.1
Zeugen hatten der Leitstelle gemeldet, dass eine männliche Person offenbar versucht hatte, die Schlösser mehrerer Fahrräder aufzuhebeln – und das augenscheinlich unter Zuhilfenahme einer Schusswaffe. Klingt nach einem Actionfilm, ist aber leider bitterer Ernst.1
Die Polizeibeamten rückten aus und trafen am Bahnhofsvorplatz in Minden auf einen 19-jährigen Tatverdächtigen aus Minden. Bei seiner Kontrolle fanden die Einsatzkräfte die beschriebene Waffe – und stellten fest: Es handelte sich um eine CO2-Pistole. Die Waffe wurde sichergestellt.1
Der Heranwachsende hat sich mit seiner Aktion gleich zwei Anzeigen eingehandelt. Die Polizei Minden-Lübbecke ermittelt wegen:1
Denn auch wenn es sich „nur“ um eine CO2-Waffe handelte – der Besitz und das Mitführen solcher Waffen ist in Deutschland klar geregelt und nicht ohne Weiteres erlaubt.1
Dieser Fall zeigt wieder mal, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein und im Zweifel lieber einmal zu viel die Polizei zu rufen. Genau das haben die Zeugen in Minden richtig gemacht – und damit eine Tat verhindert. Gut so! Falls du selbst verdächtige Situationen rund ums Thema Fahrrad oder öffentliche Plätze in NRW beobachtest, zöger nicht und wende dich an die Polizei.1
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