In Rheurdt fing ein PKW wegen eines Motorschadens im Motorraum Feuer. 11 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand – die Fahrerin blieb unverletzt.
Schreckmoment auf dem Niederend in Rheurdt: Am Montagabend wurde die Löscheinheit Rheurdt zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Ein PKW war zwischen dem Kreisverkehr und der B510-Brücke in Flammen aufgegangen – der Auslöser war ein Motorschaden, durch den der Motorraum Feuer fing. Die gute Nachricht vorab: Die Fahrzeugführerin konnte das Auto unverletzt und eigenständig verlassen.1
Bevor die Feuerwehr eintraf, versuchten Anwohner und andere Verkehrsteilnehmer bereits, den Brand mit Feuerlöschern zu bekämpfen – leider ohne Erfolg. Doch ihr Einsatz war trotzdem entscheidend: Mutige Anwohner zogen das brennende Auto von einer Grundstückseinfahrt zurück auf die Straße. Dadurch verhinderten sie, dass die Flammen auf Bäume und weitere Fahrzeuge übergriffen.1
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte des HLF20 starteten sofort mit der Brandbekämpfung und sicherten die Einsatzstelle ab. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps vor und erzielten schnell eine Löschwirkung. Im weiteren Verlauf setzte das Team Schaummittel ein, um den Motorraum gezielt zu kühlen.1
Nach gut 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle: Das Fahrzeug konnte abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden. Da kontaminiertes Löschwasser und Schaummittel in die Kanalisation gelangt waren, wurde zusätzlich der Niersverband zur Einsatzstelle gerufen. Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz für die insgesamt 11 Einsatzkräfte beendet.1
Dieser Einsatz zeigt, wie wichtig schnelles und besonnenes Handeln in solchen Situationen ist – sowohl von Seiten der Bevölkerung als auch der Feuerwehr. Die Anwohner vor Ort haben durch ihre Aktion möglicherweise noch viel Schlimmeres verhindert. Und die Löscheinheit Rheurdt hat einmal mehr bewiesen, wie effektiv und professionell die freiwilligen Kräfte in NRW arbeiten.1
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