Düsseldorfer und Ratinger Feuerwehrleute waren fast zwei Wochen in Spanien im Einsatz gegen Waldbrände.
Die Feuerwehrleute aus Düsseldorf und Ratingen kehren am Freitagabend aus Spanien zurück, wo sie knapp zwei Wochen lang im Einsatz gegen schwere Waldbrände waren. Ihre Rückkehr wird von den Kollegen aus Leverkusen, Bonn und Königswinter begleitet. Am 17. August hatten die spanischen Behörden um Unterstützung gebeten, woraufhin sich die 67 deutschen Einsatzkräfte auf den Weg machten.
In der Provinz Extremadura im Südwesten Spaniens arbeiteten die Feuerwehrleute an der Bekämpfung von Glutnestern und an der direkten Brandfront. Die Bedingungen waren herausfordernd, mit Temperaturen um die 30 Grad und unwegsamem Gelände. Drehende Winde stellen eine ständige Gefahr dar, da sie die Glut jederzeit erneut entfachen könnten. „Der Eigenschutz hat für uns höchste Priorität“, erklärte Fabian Walerowski von der Düsseldorfer Feuerwehr.
Später verlegten sie in die Provinz Kastilien und León, wo sie gemeinsam mit spanischen Feuerwehren ein Dorf vor den Flammen retteten. Anwohner applaudierten den deutschen Helfern entlang der Straßen. Walerowski betonte, dass ihre Gruppe bei der Evakuierung und Sicherung des Dorfes La Baña einen entscheidenden Unterschied gemacht habe.
Am Mittwoch trat das Team die Heimreise an und freut sich auf die Annehmlichkeiten zu Hause. Nach ihrer Rückkehr planen die Feuerwehrleute, sich über die Erfahrungen austauschen und die Einsätze zu reflektieren, um sich auf zukünftige Hilfeleistungen vorzubereiten.
Die deutschen Feuerwehrleute in Spanien erinnern an ähnliche Einsätze in der Vergangenheit, unter anderem in Griechenland und Frankreich.
Quelle: WDR
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