Übersicht zu Geflügelpest-Schutzzonen in NRW: Krefeld hebt am 10. Januar auf, Kreis Viersen aktuell ohne Zonen.
Am 10. Januar 2026 endet die Schutz- und Überwachungszone in Krefeld, die seit einem Geflügelpest-Ausbruch gilt. Im Kreis Viersen wurden Ende Dezember alle Zonen aufgehoben. Zugleich bestätigt der Kreis Kleve einen neuen Ausbruch mit rund 36.000 Tieren.
Die Stadt Krefeld hebt die Verfügung zur Schutz- und Überwachungszone planmäßig ab dem 10. Januar 2026 auf. Das Stadt Krefeld informiert über die Aufhebung. Im Kreis Viersen gelten laut Welle Niederrhein keine aktiven Zonen mehr. Der Kreis Kleve meldet einen weiteren bestätigten Ausbruch mit 36.000 betroffenen Tieren (Kreis Kleve).
Aviäre Influenza, bekannt als Geflügelpest oder Vogelgrippe, wird durch hochpathogene Influenzaviren ausgelöst und kann bei Geflügelbestand erhebliche Verluste verursachen. Maßnahmen zur Eindämmung und Meldepflichten sind in einem Leitfaden der Tierärztekammer Nordrhein zusammengefasst.
Auch nach Aufhebung der Zonen bleiben Geflügelhalter verpflichtet, Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Die Landesbehörden beobachten die Lage kontinuierlich und können bei neuen Ausbrüchen erneut Zonen festlegen.
Mit der Aufhebung der Zonen in Krefeld und Viersen entspannt sich die Lage hier vorerst. Gleichzeitig mahnt der neue Ausbruch im Kreis Kleve zur Vorsicht: Tierhalter sollten Hygienestandards konsequent umsetzen, um weitere Fälle zu verhindern.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!