Glättegefahr am Karneval: Wo jetzt Glatteis droht. Aktuelle Warnungen, Tipps und Lage für NRW.
Auch zum Karnevalsbeginn am 17. Februar 2026 bleibt der Winter in Deutschland spürbar präsent. Autofahrende und Fußgänger müssen sich am Faschingsdienstag auf Schnee, Regen und Glatteis einstellen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Faschingsdienstag vor erhöhter Glättegefahr in vielen Regionen Deutschlands. Besonders betroffen sind das Bergland, der Nordosten sowie Bereiche von der Nordsee bis zum Erzgebirge. Neben Schnee ist stellenweise gefrierender Regen möglich, was das Unfallrisiko deutlich erhöht.
Am Morgen des 17. Februar ist auf Straßen und Gehwegen besondere Vorsicht geboten. Laut ADAC kann es im Bergland und im Nordosten den ganzen Tag über schneien. Die Schneefallgrenze sinkt in der Westhälfte auf rund 400 bis 600 Meter. Im Südwesten bleibt es hingegen meist frostfrei. Im Übergangsbereich zwischen warmer und kalter Luft droht teilweise gefrierender Regen mit Glatteisbildung.
Die lang anhaltende Kälteperiode hat die Streusalzvorräte in Hessen, Niedersachsen und weiteren Bundesländern fast aufgebraucht. Hersteller produzieren zwar rund um die Uhr, doch die Nachfrage übersteigt aktuell das Angebot. Der Winterdienst ist deswegen in einigen Regionen eingeschränkt.
Autofahrende sollten laut ADAC besonders vorausschauend fahren und immer den Abstand wahren. Wegen möglicher Glätte empfiehlt sich, aktuelle Verkehrsinformationen regelmäßig zu prüfen und bei Unsicherheit die Fahrt zu verschieben. Die ADAC-Pannenhelfer sind rund um die Uhr im Einsatz, aber es muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Streusalz kann regional knapp sein.
Für den Fernverkehr der Deutschen Bahn gibt es derzeit keine wetterbedingten Einschränkungen. Autofahrer sind zur Nutzung von Winterreifen bei Glätte gesetzlich verpflichtet. Aktuelle Verkehrsinformationen gibt es auf den Seiten des ADAC.
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