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Groß-Demo in Köln: Über 10.000 Teilnehmer – Polizei zieht Bilanz
25. Januar 2026

Groß-Demo in Köln: Über 10.000 Teilnehmer demonstrieren friedlich. Alle Fakten zur Kurden-Demo und Polizei-Bilanz.

Bei einer großangelegten pro-kurdischen Demonstration in Köln am Samstag haben über 10.000 Menschen teilgenommen. Die Polizei zeigte bei ihren Maßnahmen Präsenz und zog ein weitgehend positives Fazit zum Ablauf.

Worum es geht

Am 24. Januar 2026 fand auf der Deutzer Werft in Köln eine pro-kurdische Großdemo statt. Die Teilnehmer protestierten gegen den Krieg in Nordsyrien und forderten ein Ende der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung. Laut Polizei verlief die Versammlung störungsfrei.

Die wichtigsten Fakten zur Kurden-Demo

Laut Schätzungen der Polizei beteiligten sich über 10.000 Menschen an der Demonstration, die um 14 Uhr am Rheinufer begann. Die Abschlusskundgebung auf der Deutzer Werft endete gegen 18 Uhr, um 18:44 Uhr wurden die letzten Verkehrssperren aufgehoben. Es kam zu erheblichen Verkehrseinschränkungen in der Kölner Innenstadt – mehrere Straßen und KVB-Linien waren zeitweise gesperrt.

Hintergrund: Polizei mit deutlichem Appell

Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften sowie Wasserwerfern vor Ort und warnte im Vorfeld, dass ähnlich gelagerte Demos andernorts bereits eskaliert seien. „Versammlungen zur aktuellen Lage in Syrien haben in anderen Städten gezeigt, dass der hohe Grad der Emotionalisierung schnell in Gewalt umschlagen kann“, erklärte der leitende Polizeidirektor Frank Wißbaum. Dennoch blieb es bei der Kölner Veranstaltung friedlich; alle Beteiligten hielten sich weitgehend an die polizeilichen Auflagen.

Einordnung für NRW

Köln war am Samstag der zentrale Schauplatz der kurdischen Proteste in Nordrhein-Westfalen. Der Demozug bewegte sich über die Deutzer Brücke in die Innenstadt und wieder zurück. Die Polizei koordinierte Verkehrsmaßnahmen auch mit Blick auf den karnevalistischen Veranstaltungsbetrieb und empfahl alternative Anreisemöglichkeiten, insbesondere den Autofahrern. Eine zweite Versammlung am Neumarkt verlief deutlich kleiner als erwartet.

Ausblick

Die Polizei wertet den störungsfreien Ablauf in Köln als Erfolg. Nach Vorfällen bei anderen Demonstrationen, wie in Dortmund wenige Tage zuvor, ist das friedliche Signal aus Köln für alle Beteiligten und die Stadtgesellschaft von Bedeutung. Die Behörde kündigte an, weiterhin bei vergleichbaren Lagen entschieden einzuschreiten, falls es zu Ausschreitungen kommt.

Quellen

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