Nachts brennt eine Fahrradwerkstatt in Münster fast komplett aus. Die Feuerwehr bargen Akkus und Gasflaschen – die Brandursache wird jetzt ermittelt.
Stell dir vor, du wachst mitten in der Nacht auf, weil irgendwas komisch riecht – und unter deiner Wohnung brennt’s lichterloh. Genau das ist Berthold Schulte in Münster passiert. Um 02:54 Uhr wird er durch ein dumpfes Geräusch wach, aus der Fahrradwerkstatt unter seiner Wohnung steigt Qualm auf. Sofort ruft er die Feuerwehr.1
Schulte und seine Frau schaffen es, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Von draußen sehen sie dann, wie sich der Brand in der Halle unter ihrer Wohnung ausbreitet. „Als wir rauskamen war da nur nur Qualm. Es dauerte eine Zeit lang bis dann Flammen zu sehen waren“, erzählt der Eigentümer.1
Weil in der Werkstatt jede Menge Pappkartons lagern, hat die Feuerwehr es echt nicht leicht. Die Flammen fressen sich sogar ein Loch durch die Eingangstür. Bis 7 Uhr morgens wird durchgelöscht, aber auch danach ist noch nicht Ruhe: Immer wieder flammen Glutnester auf. Gegen 9 Uhr entdeckt Schulte erneut Feuer, und die Einsatzkräfte müssen nochmal ran.1
Insgesamt waren 64 Feuerwehrleute im Einsatz, zwölf Atemschutztrupps sorgten dafür, dass sich der Brand nicht auf die Büros, Wohnungen und angrenzenden Werkstätten im Gebäude ausbreitet. Verletzt wurde zum Glück niemand.1
Der vordere Bereich der Werkstatt hat’s richtig erwischt: Verpackungen, Bauteile und einige Fahrräder liegen mittlerweile komplett verkohlt auf dem Vorplatz. Immerhin ein kleiner Trost – die meisten Räder lagerten weiter hinten in der Halle und sind größtenteils verschont geblieben. „Am Gebäude ist eher ein geringerer Schaden“, sagt Eigentümer Schulte.1
Ob und wie viele Fahrräder am Ende tatsächlich beschädigt wurden, steht noch nicht fest. Der Betreiber der Werkstatt wollte sich dazu bisher nicht äußern.1
Besonders spannend für die Brandursache: Die Feuerwehr konnte acht Akkus und drei Gasflaschen bergen und kühlen. Genau die könnten nämlich eine Rolle beim Ausbruch des Feuers gespielt haben – ob ein Akku der Auslöser war, wird jetzt untersucht.1
Nach dem vierstündigen Feuerwehreinsatz hat die Kriminalpolizei die Einsatzstelle übernommen. Wie hoch der Schaden am Ende wirklich ist, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen laufen weiter, ein Ergebnis soll es erst am Montag geben.1
Ein Feuer mitten in der Nacht, jede Menge brennbares Material und am Ende doch alles irgendwie glimpflich ausgegangen – zumindest was Verletzte angeht. Jetzt heißt es abwarten, was die Ermittler zur genauen Brandursache rausfinden. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt.
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