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Großbrand in Sankt Augustin: Feuerwehr bekämpft Lagerhallen-Brand
1. Februar 2026

Großbrand in Sankt Augustin: Lagerhalle zerstört, Feuerwehr mit 100 Kräften im Einsatz. Alle Fakten zum Brand.

In der Nacht zum 1. Februar 2026 stand im Stadtteil Menden in Sankt Augustin eine große Lagerhalle in Flammen. Rund 100 Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen einen massiven Brand. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgen, eine Rauchsäule zog bis nach Meindorf.

Worum es geht

Gegen 0.25 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, nachdem mehrere Menschen Flammen aus einem Industriegebiet im Westen von Menden an der Ladestraße gesehen hatten. Die Leitstelle rief zunächst wegen des Stichworts „Garage brennt“ aus, doch vor Ort stellte sich heraus, dass eine rund 50 mal 30 Meter große Lagerhalle betroffen war.

Die wichtigsten Fakten zum Brand

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen meterhohe Flammen aus dem Hallendach und Explosionen waren zu hören. Pressesprecher Daniel Schriek sprach von Vollalarm: Alle Einheiten aus Sankt Augustin und Bonn-Geislar rückten an. Die fehlende Hydrantenversorgung erschwerte den Löschangriff – hunderte Meter Schlauch mussten gelegt werden. Es dauerte über 20 Minuten, bis mit sechs Schläuchen und aus dem Drehleiterkorb Wasser eingesetzt werden konnte. Möbel und bis zu zwei Autos verbrannten, das Hallendach stürzte ein. Die Flammen konnten erst gegen 2.30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Hintergrund des Einsatzes

Die Feuerwehr legte den Fokus darauf, angrenzende Hallen zu schützen, da eine Brandausbreitung drohte. Die Lagerhalle war von innen nicht betretbar. Erst eine Drohne ermöglichte einen Überblick. Am frühen Morgen mussten Restglutnester gelöscht werden. Die Autobahn A59 wurde zwar nicht gesperrt, aber abgesichert, während das Ordnungsamt die Rauchbelastung überwachte. Maßnahmen waren laut Feuerwehrsprecher nicht nötig.

Umwelt und besondere Herausforderungen

Der Einsatz wurde durch mehrere Probleme erschwert: Neben der Löschwasserversorgung gab es auch Schwierigkeiten mit dem Abfluss. Es bildeten sich Pfützen mit kontaminiertem Wasser, das vom Landesumweltamt kontrolliert abgesichert wurde. Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrleute im Einsatz, zusätzlich 30 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Bauhof und Energieversorger. Die Polizei nahm kurzfristig einen Mann in Gewahrsam, weil er in den Gefahrenbereich laufen wollte.

Einordnung für NRW

Der Großbrand in Sankt Augustin zeigt die Herausforderungen bei Bränden in Industriegebieten, besonders ohne direkte Löschwasserversorgung. Der schnelle und koordinierte Einsatz verhinderte eine Brandausbreitung und größere Umweltschäden. Die Ursache des Brandes ist weiterhin unklar; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ausblick

Auch am Vormittag rückte die Feuerwehr erneut wegen Glutnestern aus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Einsatzleitung setzt weiterhin auf Drohnentechnologie, um laufend die Lage zu monitoren und Nachlöscharbeiten effektiv zu steuern.

Quellen

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