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Großdemo in Düsseldorf: Bis zu 10.000 Menschen gegen AfD und rechte Hetze
8. September 2026

Am 12. September gehen in Düsseldorf bis zu 10.000 Menschen gegen AfD und rechte Hetze auf die Straße.

Düsseldorf macht mobil – und das richtig laut

Am Samstag, 12. September, geht es in Düsseldorf auf die Straße: Mehrere Bündnisse rufen zu einer Großdemonstration gegen die AfD auf – und die könnte richtig groß werden. Angemeldet ist die Demo für bis zu 10.000 Teilnehmer. Der Anlass: die jüngsten Wahlergebnisse der AfD in Sachsen-Anhalt und die anstehende Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.1

Wann, wo und wie läuft die Demo ab?

Unter dem Motto „Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze!“ startet der Demozug um 14 Uhr am Immermannhof, direkt in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Von dort zieht er rund zwei Stunden lang zum Rheinpark Golzheim. Dort findet eine Abschlusskundgebung mit Reden und einem kulturellen Rahmenprogramm statt. Unter anderem soll der Indie-Rock-Musiker Haller auftreten.1

Wer steckt hinter der Demo?

Drei Bündnisse haben gemeinsam zum Protest aufgerufen, auch wenn sie unterschiedliche Ansätze verfolgen:1

  • Prüf NRW setzt sich für eine verfassungsrechtliche Prüfung der AfD ein.
  • Düsseldorf stellt sich quer (DSSQ) will den Einfluss der AfD aktiv zurückdrängen und Auftritte der Partei verhindern.
  • Düsseldorfer Appell ist stärker in den politischen und kulturellen Institutionen der Stadt verankert und engagiert sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Beim Pressegespräch im Düsseldorfer Zakk machten die Bündnisse klar: Trotz verschiedener Positionen wollen sie gemeinsam ein Zeichen setzen. „Wir stehen ein für eine offene, solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen sicher und frei leben können“, sagte Christine Brinkmann von Prüf NRW.1

NRW im Fokus: AfD auf Rekordhoch

Die Demo ist auch ein Blick nach vorne – Richtung Landtagswahl in NRW. Laut NRW-Trend-Umfrage aus dem Monat Juni steht die AfD in Nordrhein-Westfalen beim parteieigenen Höchstwert von 17 Prozent (+2 Prozent). Oliver Ongaro, Sprecher von „Düsseldorf stellt sich quer“, warnt: Die Partei plane einen „schrittweisen Umbau der Institutionen des demokratischen Staates“. Gerade im Ruhrgebiet reichten Appelle allein nicht aus – umso wichtiger sei ein breites Bündnis auf der Straße.1

Mehr als nur Protestieren

Die Veranstalter sehen in Demonstrationen aber nicht die einzige Antwort. Heinrich Fucks vom Düsseldorfer Appell verwies auf die Erfahrungen aus Sachsen-Anhalt, wo die Grüne Jugend im Vorfeld der Wahl mit Hausbesuchen 30.000 Menschen erreicht habe. Solche direkten Gespräche müssten auch in NRW wieder stärker geführt werden – gerade mit Menschen, die frustriert oder vereinsamt seien. Auch die Arbeit in Vereinen und lokalen Strukturen sei wichtig.1

Gleichzeitig betont Christine Brinkmann, dass Demos für die Teilnehmenden noch eine andere Funktion hätten: Immer wieder erlebe sie, wie besorgte Menschen dort „Kraft tanken“, um danach in ihren Vereinen, Nachbarschaften oder Gemeinden weiterzumachen. Im Bündnis wird sogar darüber diskutiert, Vereinen aus Sachsen-Anhalt im Falle einer AfD-Regierungsbeteiligung konkrete Unterstützung anzubieten – etwa durch einen temporären Sitz im Düsseldorfer Zakk.1

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wann: Samstag, 12. September, 14 Uhr
  • Start: Immermannhof, Düsseldorf (nahe Hauptbahnhof)
  • Ziel: Rheinpark Golzheim (Abschlusskundgebung)
  • Motto: „Kein Schritt zurück! Gegen AfD und rechte Hetze!“
  • Angemeldet für: bis zu 10.000 Personen

Wenn du in Düsseldorf oder der Region wohnst und am Samstag dabei sein willst – das ist deine Chance, ein Zeichen zu setzen. Antenne NRW hält euch über alle wichtigen Ereignisse in NRW auf dem Laufenden – direkt bei uns auf antenne.nrw.1

Quellen

  1. Bis zu 10.000 Teilnehmer erwartet: Anti-AfD-Großdemo in Düsse… – NRZ


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