In Hagen stahl eine 53-Jährige Kleidung und schubste bei der Flucht Passanten und eine Mitarbeiterin. Die Polizei nahm sie vorläufig fest.
Was am Mittwochabend (29.07.) in der Elberfelder Straße in Hagen passierte, klingt wie aus einem Krimi – und endete zum Glück mit einer vorläufigen Festnahme. Eine 53-jährige Frau soll in einem Bekleidungsgeschäft mehrere Kleidungsstücke in ihrer Handtasche versteckt haben. Wert der gestohlenen Ware: rund 56 Euro.1
Gegen 18.20 Uhr wurde die Frau von der Ladendetektivin auf den Diebstahl angesprochen. Statt ruhig zu bleiben, reagierte die 53-Jährige aggressiv und versuchte zu flüchten. Sie verließ die Filiale – doch damit war die Sache noch lange nicht erledigt.1
Auf ihrer Flucht schubste die Frau eine Mitarbeiterin sowie mehrere Passanten mehrfach zur Seite. Mutige Zeugen hielten sie schließlich im Bereich der Körnerstraße fest – und zwar bis die Polizei eintraf. Respekt an alle, die da beherzt eingegriffen haben!1
Selbst als die Streifenwagenbesatzung vor Ort war, beruhigte sich die Frau nicht. Die Beamten sahen sich deshalb gezwungen, ihr Handfesseln anzulegen. Bei der anschließenden Durchsuchung ihrer Handtasche kamen die gestohlenen Kleidungsstücke zum Vorschein.1
Aufgrund bestehender Haftgründe wurde die 53-Jährige vorläufig festgenommen. Zusätzlich erwartet sie jetzt eine Strafanzeige wegen räuberischen Diebstahls – denn wer bei einem Diebstahl Gewalt einsetzt oder androht, macht sich nicht nur wegen einfachem Diebstahl strafbar.1
Kurz erklärt: Räuberischer Diebstahl liegt vor, wenn jemand nach einem Diebstahl Gewalt anwendet oder Drohungen einsetzt, um die Beute zu behalten oder einer Festnahme zu entkommen. Genau das ist hier passiert – die Frau hat sich durch Schubsen und aggressives Verhalten Widerstand geleistet, um nicht gestoppt zu werden.1
Dieser Fall zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, dass Passanten nicht einfach wegsehen. Dank der engagierten Zeugen konnte die Frau festgehalten werden, bis die Polizei eintraf. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und verdient Anerkennung.
Wer in Hagen Hinweise zu ähnlichen Vorfällen hat oder Zeuge einer Straftat wird, kann sich jederzeit an die Polizei Hagen wenden. Aktuelle Meldungen der Polizei Hagen gibt es auch direkt auf deren Homepage unter hagen.polizei.nrw.1
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