Hantavirus-Infektionen: Die Risikokarte für NRW 2026 zeigt niedriges Risiko – aktuelle Fakten für Ihre Region.
Für das Jahr 2026 prognostiziert die aktuelle Risikokarte für Nordrhein-Westfalen ein insgesamt niedriges Risiko für Hantavirus-Infektionen in den meisten Landkreisen und kreisfreien Städten. Prognosen dienen der Risikoeinschätzung und richten sich vor allem an Behörden, Ärzte und die Bevölkerung.
Hantavirus-Infektionen werden in Deutschland vor allem durch Nagetiere übertragen. Je nach natürlicher Populationsschwankung der Wirtstiere kann es zu unterschiedlich starken Infektionsjahren kommen. Das Risiko wurde für 2026 auf Landkreis-Ebene ermittelt und nach Ampelfarben für unterschiedlich hohe Gefahren eingestuft.
Nach den Daten der Landesgesundheitszentrale NRW liegt für viele Regionen in Nordrhein-Westfalen weiterhin ein niedriges Risiko für Hantavirus-Infektionen vor. Insbesondere Borken, Bottrop, Höxter und Köln weisen laut der Risikokarte ein niedriges Risiko auf. Nur im Kreis Coesfeld wurde ein mittleres Risiko prognostiziert.
Das Prognosemodell basiert auf Wetterdaten und phänologischen Faktoren (zum Beispiel Fruchtentwicklung bestimmter Bäume), die Auswirkungen auf die Vermehrung der Nagetiere haben. Die Risikogruppierung erfolgt nach einem Farbschema: Rot steht für stark erhöhtes, Orange für mittleres und Blau für niedriges Risiko.
Auch in Landkreisen mit als niedrig eingestuftem Risiko sind Einzelfälle von Hantavirus-Infektionen möglich. Laut Landesgesundheitszentrale NRW sollten daher die Entwicklungen der Meldedaten weiterhin beobachtet werden. Seit Jahren zeigen die Zahlen, dass Infektionen vermehrt ab Frühjahr auftreten können. In Landkreisen mit sehr wenigen früheren Fällen wurde keine Prognose erstellt – hier wird dennoch mit einem geringen Risiko gerechnet.
Das Risiko für Hantavirus-Infektionen in NRW bleibt für 2026 weiter niedrig. Ein Anstieg der Fallzahlen ist zwar je nach natürlicher Entwicklung der Nagetierpopulation möglich, wird aber aktuell nur in einzelnen Regionen leicht erhöht eingeschätzt. Die Meldedaten bleiben das wichtigste Instrument zur Überwachung. Wer sich weiter informieren möchte, findet Details zur Risikokarte und vorbeugenden Maßnahmen auf den Seiten der Landesgesundheitszentrale NRW und des Robert Koch-Instituts.
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