Haus in Wuppertal einsturzgefährdet: Evakuierungen, Sperrungen und aktuelle Fakten zum Vorfall am Wiedener Kreuz.
Seit dem 12. Mai 2026 ist im Bereich des Wiedener Kreuzes in Wuppertal ein Wohnhaus akut einsturzgefährdet. Nach dem Nachgeben der Kellerbodenplatte besteht Lebensgefahr – das betroffene Haus sowie ein Nachbargebäude mussten evakuiert werden. Durch die Sperrungen kommt es zu massiven Verkehrsbehinderungen im Bereich Dornap und Umgebung.
Die Wuppertaler Feuerwehr wurde am Dienstag gegen 9:30 Uhr alarmiert. Ursache ist offenbar eine Unterspülung des Hauses, durch die auch eine tragende Wand nachgegeben hat. Die Feuerwehr evakuierte das Haus sowie ein Nachbargebäude. Drei Menschen mussten sofort ihr Zuhause verlassen, das Gebäude darf aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres nicht betreten werden.
Nach Angaben der Wuppertaler Feuerwehr bestehen am Gebäude „massive Schäden“. Ein Krisenstab der Stadt koordiniert das weitere Vorgehen. Bauaufsicht, Technisches Hilfswerk (mit Baufachberater) und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sind vor Ort, Mitarbeitende der Gas-, Wasser- und Stromsparte sind im Einsatz. Am Nachmittag des 12. Mai sollte die Hauszuleitung mittels Baggerarbeiten von der Hauptleitung getrennt werden.
Wuppertaler Rundschau
Die Kreuzung Düsseldorfer Straße / Wiedener Straße / Bahnstraße ist weiterhin voll gesperrt, mindestens bis Mittwochmittag, wenn ein Gutachten vorliegen soll. Die Wiedener Straße ist ab Kirchfelder Weg, die Bahnstraße ab GEPA-Weg gesperrt. Die Weiterfahrt auf der Düsseldorfer Straße ist ab der Ladestraße untersagt, in Gegenrichtung ab Saurenhaus (Anschlussstelle Dornap A535). Auch Fußgänger dürfen den Bereich derzeit nicht betreten. Die Polizei empfiehlt den Raum weiträumig zu meiden – insbesondere zum Berufsverkehr werden starke Behinderungen erwartet.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist laut Stadt Wuppertal unklar, wie lange die Arbeiten andauern und ob das Haus überhaupt gerettet werden kann. Die Sicherungsmaßnahmen dauern an, weitere Maßnahmen werden nach Vorlage des Gutachtens beschlossen. Eine Rückkehr der Bewohner ist vorerst nicht möglich.
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