Paderborn plant ab 2027 eine deutliche Erhöhung der Hundesteuer – erstmals seit über 25 Jahren. Alle Infos zu Beträgen und Hintergründen im Überblick.
Wenn euer Vierbeiner in Paderborn wohnt, solltet ihr jetzt schon mal euer Sparschwein checken. Die Stadtverwaltung plant nämlich, die Hundesteuer ordentlich anzuheben – und zwar erstmals seit über 25 Jahren. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, soll die Erhöhung ab 2027 greifen. Für euren ersten Hund hieße das: statt bisher 72 Euro im Jahr künftig 120 Euro. Das ist ein Plus von knapp 67 Prozent.
Die letzte Anpassung liegt schon eine ganze Weile zurück. Nach Angaben von nw.de wurde die Hundesteuer in Paderborn seit dem Jahr 2000 nicht mehr verändert. Jetzt will die Stadt durch die neue Satzung mehr Einnahmen generieren. Betroffen wären laut nw.de aktuell 7.692 Hunde in Paderborn – da kommt also einiges zusammen, wenn die neuen Sätze beschlossen werden.
Noch ist die Erhöhung aber nicht in trockenen Tüchern. Laut Westfalen-Blatt muss der Stadtrat erst final darüber entscheiden, bevor die neuen Steuersätze 2027 tatsächlich in Kraft treten.
Nicht nur der Betrag für den ersten Hund steht zur Debatte – auch bei mehreren Hunden im Haushalt könnte sich einiges tun. Details zu möglichen Ausnahmeregelungen für bestimmte Hundehalter sind laut Westfalen-Blatt ebenfalls Teil des Vorschlags der Stadtverwaltung, auch wenn die konkrete Ausgestaltung noch offen ist.
Paderborn ist mit diesem Vorhaben übrigens nicht allein unterwegs. Auch in anderen Kommunen in OWL wird gerade an der Hundesteuer-Schraube gedreht. Das zeigt: Hundehaltung wird für viele Städte und Gemeinden zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle, gerade wenn die kommunalen Kassen klamm sind.
Wenn ihr in Paderborn einen Hund habt oder euch einen anschaffen wollt, lohnt sich ein Blick auf die kommenden Ratsentscheidungen. Ob und in welcher Höhe die neue Satzung am Ende tatsächlich beschlossen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Die Richtung zeigt klar nach oben, und 2027 könnte für viele Hundehalter in der Stadt finanziell ein Umbruchjahr werden.
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