In Sankt Augustin übernehmen drei Alpakas die Grünpflege an der Kläranlage – ökologisch, innovativ und nachhaltig.
In Sankt Augustin sorgen seit Kurzem drei Alpakas für eine nachhaltige Pflege der Grünflächen rund um die zentrale Abwasserbehandlungsanlage (ZABA). Die Tiere unterstützen die Mitarbeiter, indem sie auf dem weitläufigen Areal als ökologische „Rasenmäher“ eingesetzt werden.
Die Abwasserbehandlungsanlage ZABA in Sankt Augustin ist von großen Wiesen umgeben, deren Pflege bisher sehr zeitaufwendig war. Drei Alpaka-Hengste übernehmen künftig diese Aufgabe durch natürliches Grasen – autark und umweltfreundlich. Die Tiere stammen von einem Züchter aus dem Münsterland und sind fünf, sieben und zehn Jahre alt. Radio Bonn
Die Stadt setzt mit dieser Maßnahme auf eine tierfreundliche und nachhaltige Alternative zu maschineller Grünflächenpflege. Die Entscheidung wurde getroffen, um dem hohen Aufwand in der Bewirtschaftung der Flächen rund um die Kläranlage entgegenzuwirken. Die Initiative steht für einen umweltbewussten Umgang mit städtischen Ressourcen.
Das Beispiel aus Sankt Augustin zeigt, wie Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis neue Wege in Sachen Umwelt- und Naturschutz beschreiten können. Der Einsatz von Alpakas als „Grünflächenpfleger“ könnte als Modellprojekt auch für andere Kommunen dienen, die ihre Pflege nachhaltiger gestalten möchten.
Die Stadt Sankt Augustin ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Namensvorschläge für die Alpakas einzureichen. Bis Ende Juni können Ideen per E-Mail an die Stadt geschickt werden. Wie die Tiere heißen werden, entscheidet sich also noch – das Interesse an diesem ungewöhnlichen Projekt ist groß.
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