ANTENNE NRW Spritpreis-Rechner

Foto wurde mit
KI generiert
Inflation zieht wieder an: Was hinter dem Preis-Schub steckt
28. September 2026

Die Inflation in Deutschland steigt auf 2,9 % – auch Bau- und Immobilienpreise ziehen an. Was das für euren Geldbeutel bedeutet, erfahrt ihr hier bei Antenne…

Die Preise ziehen wieder richtig an

Kurzer Rückblick, dann geht’s los: Nach der Verschnaufpause der letzten Jahre klettert die Inflation in Deutschland jetzt wieder nach oben. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Inflationsrate im August 2026 bei 2,9 % – im Juli waren es noch 2,8 %, im Vergleichsmonat des Vorjahres nur 2,3 %. Klingt erstmal nach kleinen Schritten, aber die Richtung ist eindeutig: Es geht wieder nach oben. Und genau das merkt ihr im Alltag, ob beim Wocheneinkauf, an der Tankstelle oder bei der nächsten Nebenkostenabrechnung.

Zinsen bleiben ein Faktor

Die steigende Teuerung ist nicht das einzige Signal, das aktuell für Bewegung sorgt. Nach Angaben von radiofrankfurt.de zog im August 2026 auch die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen um 12 Basispunkte auf 3,32 % an. Der sogenannte risikolose Basiszinssatz, der vor allem für Unternehmensbewertungen wichtig ist, lag zum 31. August 2026 bei 3,85 %. Sprich: Die Zinsen bleiben oben, und das spürt man von der Baufinanzierung bis zur Unternehmensfinanzierung. Zins- und Fiskalpolitik bleiben also weiterhin die entscheidenden Stellschrauben am Kapitalmarkt.

Wohnen und Bauen: Kein Grund zur Entwarnung

Besonders hart trifft es aktuell alle, die bauen oder eine Immobilie kaufen wollen. Der Baupreisindex für Wohngebäude ist zuletzt um 5,0 % gestiegen. Und wenn man den größeren Zeitraum betrachtet, wird’s noch heftiger: Zwischen 2010 und 2025 haben sich die Preise für Wohngebäude um satte 89 % erhöht – die allgemeine Inflation legte im selben Zeitraum „nur“ um 38 % zu. Bauen ist also überproportional teurer geworden, und das schon seit Jahren.

Auch beim Immobilienkauf tut sich einiges: Der Häuserpreisindex zeigt für das 2. Quartal 2026 ein Plus von 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal, gegenüber dem ersten Quartal 2026 ging es sogar um 0,3 % nach oben. Wer selbst genutztes Wohneigentum kaufen möchte, muss laut Statistischem Bundesamt mit einer Preissteigerung von rund 90 % seit 2010 rechnen. Das ist eine ganze Menge Musik – und leider nicht die schöne Sorte.

Was das für euer Portemonnaie bedeutet

Die Zahlen sind bundesweit erhoben, aber sie machen vor NRW natürlich keinen Halt. Steigende Baupreise, ein anziehender Häusermarkt und eine Inflation, die wieder Fahrt aufnimmt – das spürt jeder von euch am Ende des Monats. Die Zeiten der Entspannung bei den Preisen scheinen erstmal vorbei zu sein. Auch bei der Marktrisikoprämie für Bewertungsstichtage gibt’s laut radiofrankfurt.de eine klare Ansage: Ab dem 1. September 2026 liegt sie bei 5,25 % und damit am unteren Rand des empfohlenen Korridors von 5,25 % bis 6,75 %. Für euch als Verbraucher heißt das vor allem eins: Die Lage ist angespannt, aber nicht außer Kontrolle.

Fazit: Aufmerksam bleiben lohnt sich

Nach der Verschnaufpause zwischen 2023 und 2025 zieht die Teuerung jetzt wieder an, und auch Bau- und Immobilienpreise bleiben auf hohem Niveau. Wer aktuell größere Anschaffungen plant oder über einen Immobilienkauf nachdenkt, sollte die Preisentwicklung im Blick behalten. Wir bei Antenne NRW bleiben für euch am Ball und halten euch auf dem Laufenden, wenn sich bei den Preisen wieder etwas tut.

Quellen


Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 The Radio Group Holding GmbH

Newsletter

Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven! 

Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich.