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Kabelklau an E-Ladesäulen in Voerde: Viel Ärger für alle – außer den Dieben
10. Juli 2026

Kabelklau an EnBW-Ladesäulen in Voerde: Diebe stehlen Ladekabel beim Edeka und richten großen Schaden an – für die E-Mobilität in NRW ein echtes Problem.

Wenn Kriminelle die E-Mobilität sabotieren

Stell dir vor, du fährst mit deinem E-Auto zum Edeka in Voerde, willst kurz einkaufen und nebenbei dein Auto laden – und dann das: Die Ladekabel sind weg. Einfach abgetrennt und geklaut. Genau das ist an den EnBW-Schnellladesäulen an der Friedrichsfelder Straße in Voerde passiert. Ein Fall von Kabelklau, der für alle Beteiligten richtig blöd ausgeht – außer vielleicht für die Diebe selbst. Aber auch die haben weniger davon, als sie gedacht haben dürften.1

Was ist da eigentlich passiert?

Unbekannte haben die Ladekabel an den EnBW-Schnellladesäulen beim Edeka in Voerde gestohlen. Die Säulen sind damit erstmal außer Betrieb – ein echtes Problem für alle E-Auto-Fahrer in der Region, die auf genau diese Lademöglichkeit angewiesen sind.1 Solche Schnellladesäulen sind nämlich keine Selbstverständlichkeit, und jede gestohlene Infrastruktur bedeutet: längere Wartezeiten, weitere Wege und echten Stress für den Alltag.

Der entstandene Sachschaden ist dabei richtig happig – und steht in keinem Verhältnis zu dem, was die Täter am Ende mit den gestohlenen Kabeln erlösen können. Denn: Ladekabel für E-Autos bestehen zwar aus Kupfer, aber eben auch aus vielen anderen Materialien wie Kunststoff und Elektronik-Komponenten. Der Schrottwert ist im Vergleich zum angerichteten Schaden also ziemlich mager.1

Wenig Gewinn, großer Schaden – das steckt dahinter

Das ist leider kein Einzelfall. Kabeldiebstahl an Infrastruktur ist ein bekanntes Problem – und die Täter rechnen meist nicht damit, wie aufwendig die Reparatur danach wirklich ist. Was für die Diebe vielleicht ein schneller Reibach sein sollte, wird für Betreiber wie EnBW und die betroffene Community zum echten Albtraum:1

  • Die Ladesäulen müssen komplett außer Betrieb genommen werden
  • Fachkräfte müssen her, um den Schaden zu begutachten und zu beheben
  • Neue Spezialkabel müssen bestellt und installiert werden
  • In der Zwischenzeit haben E-Auto-Fahrer in Voerde eine Lademöglichkeit weniger

Der wirtschaftliche Schaden übersteigt den Materialwert der gestohlenen Kabel also bei weitem. Ärgerlicher geht’s kaum.1

Was bedeutet das für die E-Mobilität in NRW?

NRW ist eines der Bundesländer mit dem dichtesten Ladenetz in Deutschland – und das soll auch so bleiben. Aber solche Vorfälle wie in Voerde zeigen: Die Infrastruktur ist verwundbar. Wer auf sein E-Auto setzt, ist auf funktionierende Ladesäulen angewiesen. Und wenn die durch Kriminalität ausfallen, leidet das Vertrauen in die gesamte Elektromobilität.1

Deswegen ist es umso wichtiger, dass solche Taten gemeldet und verfolgt werden. Die Polizei ermittelt in dem Fall in Voerde – und wer Hinweise hat, sollte sich unbedingt melden.

Fazit: Kabelklau trifft uns alle

Ob du selbst ein E-Auto fährst oder nicht – solche Diebstähle schaden der ganzen Community und bremsen die Verkehrswende aus. Die Täter in Voerde haben für ihren Coup wahrscheinlich deutlich weniger kassiert, als der Schaden am Ende kostet. Das ist nicht nur kriminell, sondern auch ziemlich dämlich. Augen auf in Voerde – und wer was gesehen hat: Bitte melden!1

Quellen

  1. Kabelklau bei E-Ladesäule in Voerde: Viel Schaden für wenig G… – NRZ


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