Die Brasseur-Kaserne in Westhoven wird aus dem Moratorium für Militärflächen entlassen – für Köln eine echte Chance.
Gute Nachrichten aus dem Kölner Süden: Die ehemalige Brasseur-Kaserne in Westhoven wird aus dem sogenannten Moratorium für militärische Liegenschaften entlassen. Das hat das Bundesministerium für Verteidigung nach eingehender Prüfung entschieden.1 Damit öffnet sich endlich wieder die Tür für eine sinnvolle Nutzung dieser Fläche – und das ist eine echte Chance für Westhoven, Porz und ganz Köln.
Bettina Jureck, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Köln, zeigt sich erleichtert: „Die Freigabe der Brasseur-Kaserne ist eine gute Nachricht für Westhoven, Porz und ganz Köln. Nun können die Planungen für eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung der Fläche wieder aufgenommen werden.“1
Jetzt liegt der Ball bei der Stadt Köln: Die Entwicklungsperspektiven für das Gebiet müssen konsequent weiterverfolgt werden. Besonders zwei Punkte dürfen durch die zwischenzeitliche Unsicherheit nicht weiter ausgebremst werden – die bereits geschaffenen Gewerbeflächen und vor allem die Renaturierung der Westhovener Aue.1 Klingt nach einem Projekt, das sich wirklich lohnt!
Anders sieht es beim Militärareal in Lind aus – hier gibt es noch kein abschließendes Ergebnis. Das Gelände wird aktuell auf seine Eignung für eine mögliche zukünftige militärische Nutzung überprüft.1 SPD-Bezirksvertreter Nils Beuthert erklärt dazu: „Dazu befindet sich der Bund auch im Austausch mit der Kölner Stadtverwaltung. Die Untersuchungen der Bundeswehr sollen Ende 2026 abgeschlossen sein.“1
Beuthert gibt sich dabei zuversichtlich, dass der angefragte Sachstand bald in der Bezirksvertretung mitgeteilt wird.1 Bis Ende 2026 heißt es also: abwarten und beobachten.
Dass der direkte Kontakt zwischen Bürgerinnen und Bürgern und öffentlichen Institutionen wichtig ist, zeigt auch ein anderes Beispiel aus NRW: in einem früheren Beitrag haben wir berichtet, wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis mit einem interaktiven Helmsimulator auf dem Wochenmarkt in Herscheid gezielt auf Menschen zugeht, um Barrieren abzubauen und über wichtige Themen zu informieren.2 Genau diese Offenheit braucht es auch, wenn es um die Zukunft von Flächen wie in Westhoven oder Lind geht – Transparenz und Kommunikation machen den Unterschied.
Für Westhoven startet jetzt die spannende Phase der konkreten Planung. Die Freigabe der Brasseur-Kaserne ist der erste Schritt – aber was am Ende wirklich auf der Fläche entsteht, hängt davon ab, wie engagiert Stadt und Politik die Sache angehen.1 Für Lind gilt: Die Ergebnisse der Bundeswehr-Prüfung werden für Ende 2026 erwartet.1 Bleibt also dran – wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es neue Entwicklungen gibt!
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