Köln-Innenstadt: Baustelle auf der Turiner Straße bis 27. August und neue Radwege in der Lindenstraße – alle Infos für deine Route.
Wer gerade in der Kölner Innenstadt unterwegs ist, merkt es sofort: Auf der Turiner Straße und der Lindenstraße tut sich was. Die Stadt Köln packt gleich zwei Verkehrsthemen gleichzeitig an – einmal ganz kurzfristig und einmal als Teil eines größeren Plans. Wir erklären dir, was genau passiert und was das für dich bedeutet, wenn du in der City unterwegs bist.1
Auf der Turiner Straße sackte die Fahrbahn ab – und zwar ausgerechnet auf der Linksabbieger-Spur auf Höhe der Hausnummer 15. Die Stadt Köln reagiert kurzfristig: Seit Donnerstag, dem 20. August, wird dort repariert. Die Arbeiten laufen bis Donnerstag, den 27. August 2026.1
Was das für dich bedeutet: Die Linksabbieger-Spur und die angrenzende Geradeaus-Spur sind in diesem Zeitraum gesperrt. Du kannst zwar die verbleibende Spur nutzen, aber Linksabbiegen auf „Unter Kranenbäumen“ ist in dieser Woche nicht drin. Am besten planst du deine Route also etwas um, um unnötigen Stress zu vermeiden.1
Auf der Lindenstraße geht es weniger um eine schnelle Reparatur, sondern um eine echte Verbesserung. Der Abschnitt zwischen Lützowstraße und Roonstraße wurde fahrradfreundlicher umgestaltet – und das macht richtig Sinn.1
Stadtauswärts gibt es jetzt einen rund 2,40 Meter breiten Radfahrstreifen direkt auf der Fahrbahn. Stadteinwärts bewegen sich Radfahrer*innen im Mischverkehr mit dem motorisierten Verkehr. Der alte Radweg im Seitenraum? Der wurde unkenntlich gemacht – und das aus gutem Grund: Er verlief direkt neben parkenden Autos, also mitten im sogenannten „Dooring-Bereich“. Wer schon mal fast eine Autotür ins Gesicht bekommen hat, weiß, warum das so gefährlich ist.1
Durch die neue Aufteilung profitieren übrigens auch Fußgänger*innen: Sie bekommen jetzt einen deutlich breiteren Gehweg. Mehr Abstand zwischen Rad- und Fußverkehr, mehr Übersicht, mehr Sicherheit für alle – klingt nach einem echten Win-Win.1
Die Stadt hat den gesamten Abschnitt der Lindenstraße außerdem vom Gehwegparken befreit. Stattdessen wurden 13 neue Fahrradabstellbügel installiert – an denen können insgesamt 26 Fahrräder abgestellt werden. Praktisch, oder?1
Die Umgestaltung der Lindenstraße ist Teil des Radverkehrskonzepts Innenstadt, das bereits 2016 als Handlungsrahmen für die Radverkehrsinfrastruktur beschlossen wurde. Es umfasst insgesamt 166 Einzelmaßnahmen. Mit der neuen Verkehrsführung in der Lindenstraße wird die Verbindung zwischen dem bestehenden Radverkehrsnetz und den Ringen weiter verbessert. Wer mehr über das Konzept erfahren möchte, findet alle Infos unter www.stadt-koeln.de/rvki.1
Ob kurzfristige Reparatur oder langfristiger Umbau – in der Kölner Innenstadt wird gerade einiges bewegt. Besonders die Umgestaltung der Lindenstraße zeigt, dass die Stadt es ernst meint mit dem Thema Radverkehr und Sicherheit. Also: Augen auf im Straßenverkehr, Route checken und vielleicht öfter mal aufs Fahrrad steigen – die Infrastruktur wird gerade besser!1
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