Prozess gegen Ex-FC-Nachwuchsspieler nach tödlichem Autorennen auf der A555 Köln: Überblick zum Verfahren vor dem Landgericht.
Vor dem Landgericht Köln hat am 20. Februar 2026 der Prozess um einen tödlichen Unfall auf der A555 begonnen. Zwei Ex-Nachwuchsspieler des 1. FC Köln stehen im Mittelpunkt eines Verfahrens wegen eines illegalen Autorennens im Dezember 2023. Dabei kamen zwei Frauen ums Leben.
Laut Staatsanwaltschaft lieferten sich Vladislav F. und Winzent S. mit einem Audi und einem Mercedes bei Wesseling ein illegales Autorennen. Die Fahrzeuge sollen sich mehrfach rechts und links überholt haben – teilweise mit bis zu 205 Stundenkilometern. Einer der Wagen prallte schließlich auf einen VW Polo. Das Auto fing Feuer, Mutter und Tochter (23 Jahre alt) kamen dabei ums Leben. Die Angeklagten bestreiten, ein Rennen gefahren zu sein. Die Staatsanwaltschaft stützt sich unter anderem auf technische Daten und Zeugenaussagen. (RTL)
Die beiden Angeklagten sind aktuell 22 Jahre alt. Sie standen als ehemalige Nachwuchsspieler beim 1. FC Köln unter Vertrag. Das Verfahren erregt große öffentliche Aufmerksamkeit durch das tragische Geschehen sowie die prominente Verbindung zum Fußballverein. Für die Hinterbliebenen und Freunde der Opfer ist der Prozessbeginn ein wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung des Geschehenen. (RTL)
Der Fall zeigt zum wiederholten Male die Gefahren illegaler Autorennen in NRW. Trotz härterer Gesetze kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Die gesellschaftliche Diskussion um Verkehrsdelikte und ihre juristische Verfolgung bekommt durch solche Fälle weiteren Auftrieb.
Die beiden Angeklagten stehen wegen „illegalen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge“ vor Gericht. Je nach Prozessverlauf ist auch eine Verurteilung wegen Mordes möglich – dann droht lebenslange Haft. Ein Urteil wird für Ende April 2026 erwartet. (RTL)
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