Kölns OB Torsten Burmester warnt vor „Ballermannisierung“ und setzt beim Feiern klare Regeln durch.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) setzt sich dafür ein, den Party-Trubel in der Millionenstadt Köln in geordnete Bahnen zu lenken. Gerade bei großen Events wie Karneval und Silvester fordert er klare Regeln, um einer „Ballermannisierung“ der Stadt entgegenzuwirken.
Burmester warnt vor ausuferndem Partyverhalten in Köln und betont, dass auch beim Feiern Regeln gelten. Er hebt hervor, dass die Stadt stolz auf ihre Geselligkeit sei, diese aber nicht ins Maßlose ausarten dürfe.
Laut Burmester reisen besonders zu Großereignissen viele Feiernde gezielt von außerhalb an. Dies erhöhe die Belastung für die Einsatzkräfte der Stadt erheblich. Das Ziel der Verwaltung sei es, Feiern zu ermöglichen, ohne die Aspekte von Sicherheit, Sauberkeit und Rücksichtnahme zu vernachlässigen.
Der Begriff „Ballermannisierung“ bezieht sich auf übermäßiges, häufig rücksichtsloses Feiern – ein Phänomen, das Burmester in der Domstadt verhindern will. „Es gibt kein Recht darauf, hier Dinge zu tun, die man in der eigenen Heimatstadt nicht tun dürfte“, sagte der Oberbürgermeister gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Stadt setze auf konsequente Regelwerke und gezielte Kontrollen.
Insbesondere Großereignisse wie Karneval oder Silvester sind zentrale Anziehungspunkte für Feiernde aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Stadt Köln setzt darauf, die Akzeptanz der Regeln in der Bevölkerung zu erhöhen, statt auf flächendeckende Überwachung zu setzen. Somit soll die Balance zwischen Feierlaune und Ordnung gewahrt bleiben.
Köln will auch weiterhin offen für Gäste sein, die die rheinische Geselligkeit schätzen, aber ein klares Signal gegen Rücksichtslosigkeit setzen. Gezielte Kontrollen und ein Verweis auf bestehende Regeln sollen dabei helfen, ein positives und sicheres Feierklima in der Stadt zu erhalten.
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