Lehrerstreik in Gelsenkirchen: Warnstreik legt Unterricht lahm. GEW fordert bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt.
In Gelsenkirchen kommt es am 21. Januar 2026 zu Einschränkungen im Schulbetrieb, da die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu Warnstreiks aufgerufen hat. Betroffen sind angestellte Lehrkräfte, für die in NRW aktuell Tarifverhandlungen stattfinden.
Heute könnte der Unterricht an mehreren Schulen in Gelsenkirchen ausfallen oder beeinträchtigt sein. Hintergrund ist ein Warnstreik, zu dem die GEW aufruft. Genaue Angaben über die konkreten Einschränkungen liegen laut GEW noch nicht vor.
Die Aktion ist Teil landesweiter Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen. Gegen Mittag, um 12.15 Uhr, findet auf dem Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen eine Kundgebung statt. Die Gewerkschaft setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt für tarifbeschäftigte Lehrkräfte ein. In NRW gibt es etwa 40.000 angestellte Lehrerinnen und Lehrer mit Tarifvertrag.
Auslöser für die Streiks sind laufende Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte. Die GEW fordert insbesondere Verbesserungen bei Gehalt und Arbeitsbedingungen für das Personal im Bildungsbereich. Weitere landesweite Streiktage sind bereits für den 29. Januar und den 10. Februar angekündigt.
Nicht nur Gelsenkirchen ist betroffen – die Warnstreiks der GEW finden parallel in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens statt. Wo und wie stark es zu Unterrichtsausfällen kommt, ist aktuell noch unklar.
Wie sich die weiteren geplanten Streiktage auf den Unterricht und die Verhandlungen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass das Thema bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter im Bildungsbereich weiterhin im Fokus bleibt.
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