Marie Jacquot begeistert in Köln mit Bruckners Siebter und Werken von Händel und Alain.
Mit der Aufführung von Anton Bruckners siebter Sinfonie setzte Marie Jacquot ein musikalisches Ausrufezeichen in der Kölner Philharmonie. Am 14. November 2025 gastierte die damals designierte Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters mit einem Programm, das neben Bruckner auch Werke von Georg Friedrich Händel und Jehan Alain sowie den Pariser Organisten Thomas Ospital präsentierte. Das Konzert bot damit eine besondere Kombination aus Orgel- und Orchesterklängen.
Im Zentrum des Abends stand Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 E-Dur, ein Werk, das durch seinen himmelstürmenden Elan hervorsticht. Ergänzt wurde das Programm durch Händels Konzert F-Dur für Orgel und Orchester op. 4,4 HWV 292 und Jehan Alains „Litanies“. Thomas Ospital übernahm den Orgelpart, während Marie Jacquot das WDR Sinfonieorchester leitete. Das Konzert begann um 20.00 Uhr in der Kölner Philharmonie. Die Ticketpreise reichten je nach Kategorie von 14 bis 67 Euro. Wer nicht vor Ort sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Sendung am 2. Dezember 2025 auf WDR 3 zu hören. WDR
Bruckner war ein leidenschaftlicher Kirchenmusiker. Seine siebte Sinfonie zieht die Register des Orchesters vergleichbar mit einer Orgel, weshalb die Kombination mit Orgelwerken im Konzertprogramm besonders nahelag. Mit Händels und Alains Beiträgen für Orgel wurde dieser Gedanke unterstrichen. Die musikalische Bandbreite reichte so von barocken bis hin zu romantischen und modernen Klängen.
Das WDR Sinfonieorchester zählt zu den renommierten Klangkörpern Nordrhein-Westfalens. Konzerte wie dieses stärken die kulturelle Bedeutung Kölns und NRWs als Musikstandorte. Marie Jacquot wurde bereits im Vorfeld als künftige Chefdirigentin angekündigt, sie übernahm die Position im Sommer 2026. Ihr Engagement zeigt den Willen, musikalisch innovative und zugleich traditionsbewusste Programme in die Region zu bringen.
Der Erfolg dieses Konzertes bildet einen Vorgeschmack auf die kommende Zusammenarbeit des WDR Sinfonieorchesters mit Marie Jacquot. Auch künftige Programme dürften die Verbindung zwischen orchestraler und orgelhafter Klangsprache weiterführen. Die Verbindung von Orgel und Orchester wird so weiter ein Profilmerkmal der Konzertprogramme in Köln bleiben.
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