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Mega-Streik im Nahverkehr: Köln und NRW stehen vor Stillstand
30. Januar 2026

Am 2. Februar 2026 trifft ein Mega-Streik den Nahverkehr in Köln und NRW – Busse und Bahnen stehen still. Alle Infos zum Streik hier.

Mega-Streik im Nahverkehr: Key Facts auf einen Blick

Am 2. Februar 2026 droht Köln und ganz Nordrhein-Westfalen ein erheblicher Stillstand im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einem ganztägigen Warnstreik auf, der Bus- und Bahnverbindungen massiv beeinträchtigen wird. Betroffen sind insbesondere Köln, Bonn und Leverkusen.

Worum es geht

Express berichtet, dass Verdi im aktuellen Tarifkonflikt für bundesweite Streiks im kommunalen Nahverkehr aufruft. Ziel ist, für rund 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben ein deutlich verbessertes Angebot zu erzielen. Hintergrund sind die als übermäßig hoch beschriebenen Arbeitsbelastungen für das Personal und bislang ausstehende verhandlungsfähige Angebote der Arbeitgeberseite.

Die wichtigsten Fakten

Der Warnstreik startet am 2.2.2026 um 3:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum 3.2.2026 um 3:00 Uhr. Während dieser Zeit kommt es zu erheblichen Ausfällen im Bus- und Bahnverkehr in Köln, Bonn und Leverkusen, da unter anderem die Mitarbeitenden der KVB, SWB und wupsi zum Streik aufgerufen wurden. Regional- und S-Bahnen bleiben von den Streikmaßnahmen ausgenommen.

Hintergrund des Streiks

Die Ursachen liegen in den laufenden Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen (KAV NW). Die erste Verhandlungsrunde am 21. Januar 2026 in Köln blieb laut Express erfolglos. Gewerkschaftsvertreter beklagen eine nicht mehr tragbare Belastung der Beschäftigten und fordern eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Einordnung für NRW

Das Ausmaß des Warnstreiks betrifft neben Köln besonders den gesamten Ballungsraum Nordrhein-Westfalens. In den betroffenen Städten wird der öffentliche Nahverkehr voraussichtlich nahezu vollständig zum Erliegen kommen. Ein Verkehrschaos für Pendler und Schüler wird befürchtet. Frank Michael Munkler von Verdi betont, dass nur gemeinsam „spürbare Verbesserungen“ für einen zukunftsfesten ÖPNV erreichbar seien.

Ausblick

Sollte es keine Bewegung in den Verhandlungen geben, sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht auszuschließen. Bis zu einem Einlenken der Arbeitgeberseite und einem konkreten Angebot dürften auch künftige Streiks im Gespräch bleiben. Fahrgäste müssen sich zumindest am kommenden Montag auf massive Einschränkungen und Ausfälle im innerstädtischen Nahverkehr einstellen. Am Dienstagmorgen, 3. Februar, soll der Nahverkehr laut VAG wieder regulär anlaufen.

Quellen

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